Sonderthema

Sicher unterwegs dank regelmäßiger Prüfung

Prüfstellen: In Abständen sind Untersuchungen vorgeschrieben

Verkehrssicherheit, Vorschriftsmäßigkeit und Umweltschutz sind drei Ziele, die mit der Hauptuntersuchung (HU) verfolgt werden. Diese steht in regelmäßigen Abständen alle zwei Jahre an. Einzige Ausnahme bilden Neufahrzeuge, die nach drei Jahren das erste Mal zur HU müssen. Im Volksmund ist die Untersuchung auch als „TÜV“ bekannt. Grund hierfür ist, dass früher der Technische Überwachungsverein, kurz TÜV, das Prüfmonopol innehatte. Aus diesem einstigen Alleinstellungsmerkmal hat sich der umgangssprachliche Begriff „TÜV“ für die HU entwickelte. Jedoch haben Fahrzeuginhaber bereits seit mehreren Jahrzehnten die Möglichkeit ihr Auto bei amtliche anerkannten Prüforganisationen auf ihre Verkehrsuntauglichkeit hin überprüfen lassen. Als Teil der HU wird auch die Abgasuntersuchung durchgeführt. Der Untersuchungspflicht unterliegen alle zulassungspflichtigen Kraftfahrzeuge und Anhänger.

Bei der HU handelt es sich um eine zerlegungsfreie Sichtprüfung. In ihrem Rahmen werden auch eine Funktions- und Wirkprüfung der für die Verkehrssicherheit relevanten Bauteile und Systeme am Kraftfahrzeug durchgeführt.

Wann die nächste Untersuchung fällig wird, kann jeder mit einem einfachen Blick auf sein Kennzeichen herausfinden, denn dort ist die HU-Plakette angebracht. In der Mitte dieser Plakette steht das Jahr der nächsten Prüfung. Steht dort beispielsweise die Zahl 20, steht diese für das Jahr 2020. Die Plakette ist so angebracht, dass der Monat, in dem die HU fällig wird, oben steht. Wenn dort die Zahl drei zu sehen ist, bedeutet dies, dass die nächste Untersuchung des Fahrzeugs im März 2020 ansteht. Wer die Frist überschreitet, der muss mit einer vertieften Prüfung und zusätzlichen Kosten rechnen. red/imp