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Von der Planung zur Montage

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Anlagenmechaniker Sanitär, Heizung, Kälte: Gute Aussichten nach der Ausbildung

Rohre, Tanks, Kessel und mehr sorgen zuhause dafür, dass man es warm und fließendes Wasser hat. Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Kälte fertigen die nötigen Komponenten und wissen, wie sie zusammengesetzt und repariert werden.

Was aber macht ein Anlagenmechaniker genau? Bevor es an die Fertigung geht, müssen in Absprache mit dem Auftraggeber technische Zeichnungen sowie Montage- und Wartungspläne entwickelt werden. Er organisiert zudem die Montagearbeiten und wählt Werkstoffe, Maschinen und Werkzeuge aus. Die Fertigung der Einzelkomponenten für größere Maschinen, Apparate und Geräte verschiedener Industriebereiche erfolgt dann von Hand oder mit Hilfe von speziellen Maschinen. Man zeichnet zum Beispiel Formstücke vor und schneidet das Blech dann manuell mit einer Blechschere oder computergesteuerten Fräsmaschinen zu. Die einzelnen Komponenten werden zu Baugruppen oder Anlagen zusammengefügt – etwa durch Schweißen – und die Funktionen eingestellt und überprüft. Ist ein Umbau oder eine Erweiterung der Anlage erforderlich, ist erneut der Anlagenmechaniker mit seinem Know-how gefragt.

Beim Kunden vor Ort werden die gefertigten Teile dann montiert. Dazu gehört auch die Inbetriebnahme der Anlage und die Überprüfung der Funktionalität. Zudem muss der Kunde fachgerecht eingewiesen werden, indem der Anlagenmechaniker über Funktion und Nutzung dieser aufklärt. Auch das informieren über gesetzliche Auflagen und Instandhaltungsbedingungen gehören dazu. Er ist auch selbst für die Instandhaltung von Anlagen zuständig. Sie warten die bestehende Einrichtungen regelmäßig. Ebenso inspiziert er die Geräte, mit denen er arbeitet, regelmäßig.

Im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen ist das Gehalt im Berufsbild des Anlagenmechanikers im oberen Bereich angesiedelt. Die Verdienstmöglichkeiten sind bereits in der Ausbildung gut, teilweise verdient man schon im ersten Ausbildungsjahr über 1000 Euro brutto im Monat. Nach der Ausbildung sind die Übernahmechancen gut. Im Laufe des Berufslebens gibt es viele Möglichkeiten, sich fortzubilden. Und wer eine Aufstiegsweiterbildung absolviert, hat gute Chancen auf eine Führungsposition. imp