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Vorfreude auf das große Fest

Archivartikel

Weihnachtsmärkte: Eine Auswahl der stimmungsvollsten Besuchermagnete in Deutschland

Wenn anfang Dezember allmählich die Weihnachtsmärkte öffnen, steigt die Vorfreude auf das Weihnachtsfest mit jedem Glühwein und jeder Tüte gebrannten Mandeln. Was gibt es schöneres, um in Stimmung zu kommen? Wir stellen die beliebtesten Weihnachtsmärkte in Deutschland vor, die alle mit ihrem individuellen Charme und fest verankerten Traditionen glänzen.

Heimat des Lebkuchens

Äußerst stimmungsvoll und romantisch geht es auf dem Christkindlesmarkt im fränkischen Nürnberg zu. Der leckere Duft von gegrillten Rostbratwürstchen – Wörschdla genannt – und feinen Elisenlebkuchen liegt in der Luft, wenn das blond gelockte Christkind den Markt eröffnet. Der weltbekannte Weihnachtsmarkt lockt jährlich nicht nur Nürnberger, sondern Besucher aus aller Welt an. Zudem warten hier viele zauberhafte Erlebnisse, die es kaum woanders gibt. Wie wäre es beispielsweise mit einer romantischen Fahrt in einer nostalgischen Postkutsche?

Besinnlichkeit im Herzen der Großstadt

Der traditionelle Christkindlmarkt rund um den Marienplatz ist weit über Münchens Grenzen hinaus bekannt. Das liegt nicht zuletzt an seiner malerischen Lage im Herzen der bayerischen Metropole – und seinem alpinen Flair. Er erstreckt sich vom Marienplatz aus bis hin zum Richard-Strauss-Brunnen. Dort kann man gleich weiter über den größten Kripperlmarkt Deutschlands schlendern und wunderschöne Krippen oder Krippenfiguren bestaunen und natürlich kaufen. Ende November öffnet der Münchener Christkindlmarkt seine Pforten und hüllt den Marienplatz bis zum 24. Dezember in ein besinnliches Ambiente.

Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt

Der Dresdner Striezelmarkt findet auf dem Altmarkt in der sächsischen Landeshauptstadt statt. Er gilt als einer der ältesten Weihnachtsmärkte der Welt und seine Tradition reicht bis ins Jahr 1434 zurück. Den Eingang schmückt wie in jedem Jahr der erzgebirgische Schwibbogen. Von Ende November bis Heiligabend kann man hier Töpfern, Korbflechtern oder Stollenbäckern bei der Arbeit zuschauen und ein handgemachtes Andenken mit nach Hause nehmen. Zu den bekanntesten Leckereien der Weihnachtszeit zählt natürlich der Dresdner Christstollen. Auch Striezel genannt, ist er der Namensgeber des Marktes. Höhepunkt ist das alljährliche Stollenfest, bei dem ein Riesenstollen von vier Metern Länge und zwei Metern Breite gebacken wird.

Der Löwe im Lichterglanz

In festliches Licht getaucht steht er Jahr für Jahr mittendrin: Der Braunschweiger Löwe wacht vom 27. November bis 29. Dezember nicht nur über den Burgplatz, sondern auch über den Weihnachtsmarkt. Dann versammeln sich rund 150 liebevoll geschmückte Stände rund um das aus Bronze gegossene Wahrzeichen der Stadt. Mit den geschmückten Plätzen im historischen Ambiente, mit dem Dom St. Blasii und der Burg Dankwarderode, sorgt der Markt für freudige Adventsstimmung. akz/djd/red