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Wanderlust

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Worauf Anfänger achten sollten

Mal durchatmen, Unternehmungen nach Lust und Laune planen, aktiv an der frischen Luft sein: In diesen Zeiten besinnen wir uns wieder darauf, was wir in unserer Freizeit wirklich brauchen. Viele Menschen haben deshalb das Wandern neu für sich entdeckt. Gerade für Wanderanfänger gilt, dass sie sich nicht überfordern sollten. Auch ein entspannter Spaziergang kann schon entschleunigend wirken. Sowohl Genusswanderer als auch sportlich Ambitionierte sollten sich vorher über das Streckenprofil und Hinweisen zu Sehenswürdigkeiten entlang des Weges informieren. Denn Wandern macht nicht nur Spaß, sondern stärkt Muskeln und das Herz-Kreislauf-System, wirkt blutdrucksenkend und baut Stress ab. Wer die Tour sorgfältig vorbereitet, kann vermeiden, dass der vergnügliche Ausflug in einem quälend langen Fußmarsch endet. Im Normalfall läuft man etwa vier Kilometer pro Stunde, ältere Menschen etwas weniger. Deshalb wird empfohlen, jede Wanderung zeitlich so zu planen, dass man nach hinten noch etwas Puffer hat und auf jeden Fall noch bei Tageslicht am Ziel ankommt. Auch in Zeiten von Smartphones und GPS-Geräten kann eine traditionelle Wanderkarte zusätzlich gute Dienste leisten. Für Tagestouren und noch kürzere Distanzen eignet sich eine Karte im Maßstab 1:25.000. Offizielle Wanderwege inklusive ihrer Markierung sind in der Regel als rote Linien erkennbar. Die Höhenlinien, meist in einem Braunton eingezeichnet, zeigen, wie viele Höhenmeter entlang des Weges zu bewältigen sind. „Selbst routinierte Wanderer kommen manchmal vom richtigen Weg ab“, weiß Gesundheitswanderführer Jürgen Wachowski. Dann heißt es, Ruhe zu bewahren und herauszufinden, ab wann man die Richtung verloren hat. „Hilfreich ist es, sich an sogenannten Wegespinnen zu orientieren und diese mit der Karte zu vergleichen“, rät der Profi. Und dann gibt es noch die Rettungspunkte, die im Regelfall in jeder Wanderkarte eingetragen sind. An diesen Stellen sollte Handy-Empfang sein und man kann die Zahl auf dem Schild den Rettungskräften durchgeben – diese ist, wie alle anderen, in der Zentrale bekannt. djd/imp