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Fußball Ginczeks VfB-Tor sorgt beim 1:1 gegen HSV für Wirbel

Ärger um den Jubel

Archivartikel

Stuttgart.Sportvorstand Michael Reschke hat den Abstiegskampf des VfB Stuttgart nach dem 1:1 gegen den Hamburger SV für beendet erklärt. „Die Wahrscheinlichkeit auf den Klassenerhalt ist sehr groß. Wir werden nicht mehr absteigen“, sagte Reschke nach dem Remis und war durchaus zufrieden.

Ärger gab es hingegen um Stürmer Daniel Ginczek, der in der 44. Minute nach dem Rückstand durch Lewis Holtby (18. Minute) für den Ausgleich sorgte. Dass sein anschließender Jubel danach von den HSV-Spielern missverstanden wurde, konnte der Stürmer zunächst überhaupt nicht verstehen.

Ginczek war nach seinem fünften Saisontor in die Luft gesprungen und hatte sich dabei gedreht. Das sah ähnlich aus wie die Aktion, durch die sich HSV-Profi Nicolai Müller zu Saisonbeginn das Kreuzband gerissen hatte. Deswegen war Gideon Jung auch stinksauer auf Ginczek und beschwerte sich noch vor dem Anstoß. Doch Müllers Verletzung hatte der VfB-Profi überhaupt nicht im Sinn: „Ich bin schockiert, dass er mir das unterstellt. Das ist ein Jubel wie aus einem Playstation-Spiel. Wir haben eine WhatsApp-Gruppe und da habe ich das versprochen“, sagte Ginczek. „Das hatte gar nichts mit ihm zu tun, wenn das so rüber gekommen ist, entschuldige ich mich.“

Der Jubel habe vielmehr mit dem Spiel Fortnite zu tun, das weltweit mehrere Millionen Menschen spielen. Um ganz sicher zu gehen, ging Ginczek auch noch in die HSV-Kabine. Aber mindestens ein Hamburger hätte den Jubel erkennen können: Holtbys Tanz nach seinem Tor war ebenfalls eine Anspielung auf das Konsolen-Spiel. mast/dpa