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Basketball Zweitliga-Mannschaft kann am Sonntag mit einem Heimsieg gegen Coburg den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen

Abstiegs-„Endspiel“ für das Würzburger Farmteam

Die Ausgangssituation ist klar: Gewinnt die TG s.Oliver Würzburg ihr letztes Heimspiel der Saison am Sonntag gegen den BBC Coburg, dann hat sie den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga (ProB) geschafft. Setzen sich dagegen die Oberfranken in der Feggrube durch, dann muss das Farmteam von s.Oliver Würzburg am letzten Spieltag auf jeden Fall beim FC Bayern München II gewinnen – wie hoch, das hängt vom Ausgang der Münchner Partie am Samstag in Karlsruhe ab. Mit den möglichen Szenarien im Falle einer Niederlage im Playdown-Frankenderby beschäftigen sich Trainer Liam Flynn und seine Jungs derzeit aber nicht: „Das Heimspiel gegen Coburg ist das wichtigste Spiel der Saison für uns. Wir müssen uns voll darauf fokussieren, wie wir spielen wollen und nicht auf den Spielstand schauen oder an andere Dinge denken“, sagt Flynn. „Wir waren meistens dann erfolgreich, wenn die Spieler sich darauf konzentriert haben, intensiv zu verteidigen und unser Spiel durchzusetzen. Wir hoffen, dass wir in Bestbesetzung antreten können und dass die Fans uns helfen, dieses wichtige Spiel für uns zu entscheiden.“

Im Falle eines Heimsiegs haben die Unterfranken vier Punkte Vorsprung vor den Coburgern und können bei noch einem verbleibenden Spiel nicht mehr auf einem Abstiegsplatz landen. Im Falle einer Niederlage ist es möglich, dass sie am darauf folgenden Wochenende mit mindestens 18 Punkten Differenz in München gewinnen müssen, um den Abstieg aus der ProB zu vermeiden.

In den bisherigen drei Begegnungen gegen Coburg verließ jeweils der Gastgeber als Sieger das Parkett. Dazu kommt, dass die Oberfranken alleine von ihrer Heimstärke leben und von ihren 13 Auswärtsspielen dieser Saison nur ein einziges für sich entscheiden konnten – zuletzt mussten sie sich in München mit 74:95 geschlagen geben.