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Basketball Die Hakro Merlins aus Crailsheim haben gegen Berlin nicht den Hauch einer Chance

Albatrosse decken Schwächen deutlich auf

Hakro Merlins Crailsheim – Alba Berlin 69:105 (25:21, 12:29, 15:29, 17:26)

Crailsheim: Russell (16 Punkte/davon 1 Dreier), Turner (11/1), Madgen (10/2), Lawson III (10/2), Herrera (8/2), Gay (6), Thompson (4), Wysocki (3/1), Neumann (1), Ferner.

Berlin: Schneider (15/2), Thiemann (14), Wagner (12/2), Clifford (12), Ogbe (11/1), Siva (10/3), Sikma (8), Giedraitis (7/1), Saibou (6), Walton (6), Giffey (2), Nnoko (2).

Zuschauer: 2246.

Die ersten zehn Minuten ließen die Fans auch von einem Überraschungssieg träumen, doch dann legte Alba Berlin mindestens einen Gang zu. Nach anschließenden 30 einseitigen Minuten siegte die Mannschaft aus der Landeshauptstadt absolut problemlos mit 105:69.

Etwas weniger als fünf Minuten waren gespielt Minuten, als Crailsheims Neuzugang Hollis Thompson, per Korbleger zum 14:10 traf. Es waren , seine ersten Punkte im Crailsheimer Trikot. In dieser Phase schien eine Sensation wirklich im Bereich des Möglichen zu sein. Doch das sollte sich spätestens mit dem Beginn des zweiten Viertels ändern.

Hier geriet das Team von Tuomas Iisalo früh in „Foul Trouble“. Diesen Umstand nutzte Alba Berlin und zog auf und davon. Da sich im Spiel der Hakro Merlins immer mehr Ungenauigkeiten einschlichen, nahm der Favorit das Heft des Handelns in die Hand. Schon zur Pause stand es 50:37. Danach war schon früh die Luft auf der Begegnung raus.

So sah es der Trainer

Tuomas Iisalo: „Berlin war deutlich besser. Am Anfang haben wir es gut gemacht, aber dann hat sich der Gegner gut auf uns eingestellt. Darauf hatten wir keine Antwort mehr. Es war ein enttäuschender Auftritt, weil wir den Fokus verloren haben und nicht mehr als Team gespielt haben. Wir hatten egoistische Spielzüge und viele Kommunikationsprobleme. Das Gute ist: Wir haben gegen einen hochklassigen Gegner gespielt, der unsere Schwächen aufgezeigt hat.“ anu