Sport

Judo TSV-Nachwuchs holt zweimal Gold und einen fünften Platz in Schmalkalden

Auf der Heimreise Edelmetall im Gepäck

Archivartikel

Mit zweimal Gold und einem fünften Rang im Gepäck kehrten die Teilnehmerinnen von der Judo-Abteilung des TSV Tauberbischofsheim vom Internationalen Osterturnier aus Schmalkalden/Thüringen zurück.

Zum 28. Mal in Folge wurde dieses Traditionsturnier für die Altersklassen U15/U18 in Schmalkalden am Wochenende ausgetragen. Nahezu 300 Athleten aus sechs Bundesländern und Ungarn hatten sich eingefunden, um Medaillen und Pokale zu gewinnen.

Auch drei weibliche Nachwuchsathletinnen wollten sich trotz Trainingsausfall auf großer Bühne messen. Den Goldreigen eröffnete Anna-Lena Höcherl in der Altersklasse U15.

Toller Lauf der Leichtesten

In ihrer Gewichtsklasse bis 36 Kilogramm hatte die Leichteste unter den TSV-Kämpferinnen einen tollen Lauf und gewann alle Vorkämpfe und erreichte bei ihrem ersten Internationalen Turnier in diesem Jahr das Finale. Im Endkampf gegen Pauline Hammer von der FSV 1950 Gotha hatte sie es besonders eilig. Knapp eine Minute benötigte die TSV-Orangegurtträgerin, um ihre Gegnerin mit einer Wurftechnik zu besiegen. Es war dies zugleich der erste große Turniersieg im Sportjahr 2019.

Gewicht machte sich bemerkbar

Ebenfalls in dieser Altersklasse am Start war Kira Kremer, die allerdings wegen leichten Übergewichts eine Gewichtsklasse höher hat antreten müssen und zwar bis 63 Kilogramm. Dies machte sich schon gleich im ersten Durchgang bemerkbar. Sie unterlag der späteren Turniersiegerin Eileen Bastek von der FSV 1950 Gotha durch eine Kontertechnik. Danach erreichte sie noch das kleine Finale, in dem sie allerdings unterlag und belegte damit einen fünften Rang.

Im Anschluss war dann die Altersklasse U18 an der Reihe. Hier war seitens des TSV angetreten Franziska Höcherl in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm. Wie ihre Schwester Anna-Lena war sie an diesem Tag einfach nicht zu besiegen. Bis zum Halbfinale ging keiner der Kämpfe über eine Minute. Auch im Halbfinale ging es sehr schnell gegen Michelle Späthe vom KSV Budoka Heiligenstadt. Das Finale gegen Lina Schmidewolf vom JC Jena gestaltete sich wie die Vorkämpfe.

Die TSVlerin übernahm gleich die Initiative und wurde dafür belohnt und holte die zweite Goldmedaille für den TSV-Nachwuchs. Auch für Franziska Höcherl war das der erste ganz große Erfolg im laufenden Sportjahr. jotef