Sport

Leichtathletik MTG-Ass fehlt Erklärung für Leistungstief

Bei Hofmann läuft es nicht

Doha.Die kühne Hoffnung, dass die Speerwurf-Asse alle drei Medaillen abräumen, hat sich nach dem Aus in der Qualifikation für Olympiasieger Thomas Röhler und dem EM-Zweiten Andreas Hofmann von der MTG Mannheim zerschlagen. Während auch der Mainzer Julian Weber weiter kam, blieben Röhler (79,23 Meter) und Hofmann (80,06) überraschend auf der Strecke. „Du hast drei Versuche, wenn du die nicht nutzt, ist es vorbei. So einfach ist der Sport und so traurig ist er manchmal“, sagte Röhler, der wie Hofmann deutlich die geforderte Qualifikationsweite von 84 Metern verfehlte.

Röhler und Hofmann waren restlost enttäuscht. „Technische Fehler haben es nicht möglich gemacht, dass ich die Quali-Weite geworfen habe. Der Fehler ist einfach bei mir selbst zu suchen“, sagte Röhler. „Du hast drei Versuche da draußen, wenn du die nicht nutzt, ist es vorbei. So einfach ist der Sport und so traurig ist er manchmal.“

Weit weg von der Quali-Weite

Der Mannheimer Hofmann wollte sich gar nicht mehr zum verpatzten Wettkampf äußern, trotz mehrfacher Anfrage. Gegenüber der ARD hatte er sich total frustriert gezeigt: „Jetzt gerade finde ich keine Worte. Ich bin maßlos enttäuscht von mir selbst“, sagte Hofmann, der von seiner Leistung negativ überrascht wurde. „Ich konnte meine Jahresleistung nicht bestätigen, geschweige denn an die Quali-Weite heranzukommen“, so der MTG-Athlet, der im Wettbewerb kein Hilfsmittel gefunden hatte: „Wenn einmal der Wurm drin ist, dann ist es schwer, den wieder rauszukriegen. Das ist uns leider beiden nicht gelungen. Es ist so, wie es ist, das müssen wir akzeptieren, weiter geht’s.“ dpa/sko

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