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Radsport Heimische Starter fahren hinterher

Belgier siegt bei D-Tour

Archivartikel

Erfurt.Pascal Ackermann stieg lädiert vom Rad, auch dem Tour-de-France-Vierten Emanuel Buchmann gelang auf der Königsetappe nicht mehr der erhoffte Coup: Die deutschen Radprofis haben den Gesamtsieg bei der Deutschland-Tour deutlich verpasst. „Am Ende im Sprint konnte ich nicht viel ausrichten. Es lief nicht optimal für uns“, befand Buchmann, der sich selbst für die Heim-Rundfahrt sowieso nur als Helfer gesehen hatte. Den Gesamtsieg holte sich stattdessen der Belgier Jasper Stuyven, der am Samstag auf dem Weg nach Eisenach die entscheidenden Sekunden herausgefahren hatte.

„Ich bin total glücklich. Das Team hat es perfekt gemacht. Das ist die erste Rundfahrt, die ich gewonnen habe“, sagte der erleichterte Stuyven nach der vierten und letzten Etappe, die am Sonntag über drei schwere Anstiege und 159,5 Kilometer in Thüringen von Eisenach nach Erfurt führte. Zur Verteidigung des Roten Trikots genügte ihm ein vierter Rang. Den Tagessieg holte sich der Gesamtzweite Sonny Colbrelli vor dem Dritten Yves Lampaert.

Ackermann muss aussteigen

Besonders groß waren Frust und Qual bei Sprinter Ackermann, der nach einem Sturz mit Rückenschmerzen vorzeitig aussteigen musste. „Es hat doch ziemlich wehgetan. Wenn man nicht mehr treten kann, dann kann man halt nicht mehr fahren“, sagte der 25 Jahre alte Südpfälzer. Sein Soll hatte er bereits zum Auftakt mit einem Sieg in Halberstadt erfüllt, die folgenden Etappen wurden wie Klassiker gefahren und waren damit nichts für Ackermann. Bester Deutscher am Sonntag wurde Simon Geschke als Zehnter, in die Top-10 der Gesamtwertung schaffte es keiner. dpa

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