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CAS hebt Mutko-Sperre auf

Lausanne.Die Schlüsselfigur in Russlands großem Doping-Skandal darf nicht lebenslang von den Olympischen Spielen ausgeschlossen werden. Der Internationale Sportgerichtshof CAS erklärte die 2017 verhängte Sanktion gegen den früheren russischen Sportminister Witali Mutko (Bild) am Donnerstag für ungültig. Hoffnungen, 2020 in Tokio oder 2022 in Peking wieder auf der Tribüne sitzen zu können, sollte sich der 60-Jährige allerdings nicht machen.

Der CAS urteilte im Grundsatz, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) den heutigen Vize-Regierungschef nicht hätte sperren dürfen, weil dieser an den später von dem Skandal erschütterten Heim-Winterspielen 2014 in Sotschi weder als Sportler noch als Trainer oder offizielles Mitglied der russischen Delegation teilgenommen hatte. Dem IOC fehlte schlicht die Entscheidungsgewalt.

Witali Mutko zeigte sich laut dem Nachrichtenportal R-Sport zwar „zufrieden“. Allerdings bedeutet das Urteil keinen Freispruch von den schwerwiegenden Vorwürfen, die der Politiker bis heute vehement bestreitet. dpa (Bild: dpa)