Sport

Triathlon Athlet aus Mudau professionalisiert sein Umfeld und die Vorbereitung auf die Wettkämpfe

Christian Trunk setzt auf neue Impulse

Archivartikel

Mit dem zweiten Platz in seiner Altersklasse beim Ironman 70.3 im portugiesischen Cascais sichert sich der Triathlet Christian Trunk aus Mudau im Odenwald bereits frühzeitig das Ticket für die Ironman-70.3-WM, die in diesem Jahr im französischen Nizza stattfindet.

Mit der gesicherten Qualifikation hat Christian Trunk frühzeitige den Grundstein für eine optimale Vorbereitung gelegt. „Nun kann ich mich fast genau ein Jahr lang auf das Saisonhighlight vorbereiten“, freute er sich damals.

Netzwerk professionalisiert

Die Winterpause nutzte der Sportler, um sein Netzwerk weiter zu professionalisieren. So verbrachte er einen Teil seiner Vorbereitung mit der Seipp-Trainingsgruppe um Sebastian Kienle und Laura Phillip. Bei gemeinsamen Trainingseinheiten und Trainingslagern mit der „deutschen Weltelite“ war für Christian Trunk vor allem der Erfahrungsaustausch wichtig.

Nachdem Christisn Trunk als erster Triathlet in das „hep Sports Team“ aufgenommen worden war, beschloss der Hauptsponsor weitere Sportler, darunter auch Profitriathleten in ein neues Team aufzunehmen. Bei diesem Projekt übernimmt Trunk neben seinen sportlichen Ambitionen auch die Aufgabe Position eines Sport-Managers.

Auch im persönlichen Umfeld nahm der Mudauer Spitzensportler Änderungen vor. So kümmert sich sein Bruder Andre Trunk um Athletenmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. Damit kann sich Christian Trunk inzwischen komplett auf die sportlichen Belange konzentrieren.

Daher standen die Trainingslager in Girona und Mallorca unter perfekten Vorzeichen, so dass der junge Sportler unbeschwert seine Saisonvorbereitung starten durfte.

Der erste Saisonstart beim Heimwettkampf in Buchen, ursprünglich geplant als erste Standortbestimmung, fiel dann unglücklicherweise wortwörtlich ins Wasser. Umso mehr freute sich der Student auf den Start bei der „hep Challenge“ in Heilbronn. Nachdem beim Schwimmen und zu Beginn auf dem Rad noch die nötige Wettkampftemperatur fehlte, lief es im zweiten Teil des Rennens deutlich besser. So hatte Trunk beim Laufen noch einige Körner übrig, die ihn am Ende den sechsten Platz brachten.

Nächstes Ziel: Maxdorf

Sein nächstes Ziel in der ersten Saisonhälfte ist nun auf das Rennen in Maxdorf, das gleichzeitig der Auftakt zur „BASF Rhein-Neckar-Cup“-Serie darstellt. „Ich bin guter Dinge, hier mein volles Potenzial abrufen und mich zeigen zu können“, hat Trunk sich auf alle Fälle viel vorgenommen. Bereits in den letzten Jahren war die Renn-Serie eine erste Bestätigung seiner Wettkampfform, und ein wichtiger Fingerzeig, welche Richtung die WM-Vorbereitung nehmen muss.

Anfang September geht es dann zur Ironman 70.3-Weltmeisterschaft an die Côte d’Azur ins südfranzösische Nizza. Beim absoluten Saisonhighlight erwartet die Teilnehmer eine sehr anspruchsvolle Radstrecke. Daher eignen sich die heimischen Strecken im Odenwald hervorragend für die Vorbereitung. Sollte Christian Trunk bei den Weltmeisterschaft ein gutes Ergebnis erzielen, steht möglicherweise der Wechsel ins Profilager bevor.

Durch die Unterstützung aller Sponsoren ist eine fokussierte Vorbereitung auf die Saisonhighlights möglich. „Ich bin froh, dass sie den regionalen Spitzensport unterstützen“, freut sich Trunk. jh