Sport

Fußball Den Mainzer Trainer Sandro Schwarz und seinen Gladbacher Kollegen Marco Rose verbindet eine lange Freundschaft

Das Wiedersehen der WG-Kumpels

Archivartikel

Düsseldorf.Das erste Auswärtsspiel in der Fußball-Bundesliga wird für Marco Rose auch eine Reise in die Vergangenheit. „Ja, das ist spannend“, meinte der neue Trainer von Borussia Mönchengladbach vor der Partie beim FSV Mainz 05, wo Rose am Samstag auf seinen alten Freund und WG-Kumpel Sandro Schwarz trifft. „Als Spieler habe ich gegen Sandro gespielt, aber als Cheftrainer sind wir noch nicht aufeinandergetroffen. Aber dieses Spiel wird nichts an unserer Freundschaft ändern“, sagte der Borussen-Coach, der zu Wochenbeginn noch mit dem Mainzer Trainerkollegen telefoniert hat. Dabei habe man aber „wenig über Fußball“ gesprochen, sagte Schwarz dem Fachmagazin „Kicker“.

Die beiden Trainer pflegen nicht nur ihre persönliche Freundschaft. Längst ist die Familie einbezogen. Sie fahren gemeinsam in Urlaub. Rose ist Patenonkel von Schwarz junior, der Mainzer Coach ist Patenonkel von Roses Tochter. Beinahe wären die beiden auch ein Trainergespann in Mainz geworden, doch Rose zog den Job in Salzburg vor. „Wir haben dann aber beide gemerkt, dass ich doch eher ein Cheftrainertyp bin“, sagte der 42-Jährige.

Auch damals in der WG gab es eine klare Rollenverteilung. Kochen konnten beide nicht gut, also kam der Lieferservice. Auch eine Putzfrau war nötig. „Ich gebe zu, ordentlicher war Sandro“, sagte Rose der „Bild“. Aber auch die Unterstützung im Haushalt konnte nicht verhindern, dass die beiden jungen Männer den Pool des gemieteten Hauses verschimmeln ließen. „Und unser Vermieter musste den ganzen Pool leider abreißen lassen. Aber okay, so hatten wir danach einen größeren Garten“, sagte Schwarz. dpa

Zum Thema