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American Football Stark ersatzgeschwächte Schwäbisch Hall Unicorns gewinnen mit 24:0 bei den Ingolstadt Dukes

Defensiv-Abteilung hält absolut dicht

Archivartikel

Ingolstadt Dukes – Schwbäisch Hall Unicorns 0:24 (0:7, 0:7, 0:7, 0:3)

Die Punkte für Hall erzielten: Tyler Rutenback (6), Tim Stadelmayr (6), Jadrian Clark (6) und Nate Robitaille (6)

Im ersten Auswärtsspiel der Saison 2019 trafen die Schwäbisch Hall Unicorns im Ingolstädter ESV-Stadion auf wie erwartet gegenüber dem Vorjahr verbesserte Dukes, behielten aber dennoch klar mit 24:0 die Oberhand.

Bis Mitte der Woche hatte Halls Head Coach Jordan Neuman lediglich den verletzten Julian Annerwall auf der Liste der Ausfälle für das Spiel in Ingolstadt. Bis zur Abfahrt am Samstag hagelte es aber geradezu Krankmeldungen und Absagen wegen Trainingsblessuren. So musste Neuman auf zehn weitere Akteure verzichten.

Deshalb tat sich die Haller Offense in Summe durchaus schwer gegen die Gastgeber, die es verstanden, den Spielfluss bei den Unicorns ein ums andere Mal zu unterbinden. Noch schwerer tat sich allerdings auf der anderen Seite der Dukes-Angriff mit der Haller Defense, was auch das Zu-Null-Ergebnis dokumentiert. Die Verteidigungsreihe der Unicorns verstand es trotz der prominenten Ausfälle gut, die Dukes von der eigenen Endzone fern zu halten.

Ihren zweiten Ballbesitz nutzten die Unicorns am Samstag um zwei Minuten nach Anpfiff mit 7:0 in Führung zu gehen. Tyler Rutenbeck wurde dazu über 25 Yards von Jadrian Clark bedient (Extrapunkt Tim Stadelmayr).

Erst fünf Minuten vor der Halbzeit bauten die Haller ihre Führung aus. Nach mehreren Pässen auf den gut aufgelegten Aurieus Adegbesan standen die TSGler fünf Yards vor der Dukes-Endzone, in die dann Jadrian Clark zum 14:0 (PAT Stadelmayr) eindrang. Damit ging es auch zur Pause in die Kabinen.

Hall erhöhte nach dem Wechsel den Druck auf die Gastgeber früh im dritten Viertel. Ein 13-Yard-Pass von Clark auf Nate Robitaille (PAT Stadelmayr) brachte ihnen die 21:0-Führung.

Bereits zum Start ins letzte Viertel stellte Tim Stadelmayr mit einem 45-Yards-Fieldgoal den späteren 24:0-Endstand her, obwohl die Unicorns in der Offense inzwischen flüssiger agierten und die Haller Defense weiterhin die Angriffsbemühungen der Dukes in Schach hielt.

Nachrücker machen guten Job

„Eine gegnerische Offense bei Null Punkten zu halten ist immer eine tolle Leistung“, freute sich Halls Head Coach nach dem Spiel. „Wir mussten heute mit vielen Ausfällen zurecht kommen und ich denke, dass die Nachrücker einen guten Job gemacht haben“, ergänzte Neuman. „In der Offense haben wir unseren Rhythmus erst in der zweiten Hälfte gefunden und wir müssen daran arbeiten, dass wir Angriffszüge zuverlässiger auch mit Punkten abschließen.“ Dafür bleibt den Unicorns nicht viel Zeit. Schon am kommenden Samstag müssen sie um 17 Uhr im heimischen Optima-Sportpark gegen die Munich Cowboys antreten. axst