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Motorsport „Odenwald Klassik“ findet vom 8. bis 10. Juni auf dem Flugplatz in Walldürn statt

Der Grand Prix des „kleinen Mannes“

Archivartikel

Rennfahrer sind gewohnt lange Anreisewege gewohnt. Schließlich gibt es nur selten vor der Haustüre eine Rennstrecke. Doch einmal im Jahr gibt es für Motorsportler aus der Region solch eine Möglichkeit: Das Flugplatzrennen in Walldürn ist einmal im Jahr so etwas wie der Grand Prix des kleinen Mannes. Die hiesiegen Piloten fahren vor heimischer Kulisse und können sich so Freunden, Bekannten und Gönnern präsentieren.

Auch kommenden Wochenende sind wieder mehrere Piloten aus der Region im Wallfahrtsort am Start. Die wohl größte Abordnung bringt der Italo-Rennstall aus dem Nachbarort Mudau mit nach Walldürn.Alex Link, Günter Müller,

Gregor Schäfer, Sigi Schuch, Thomas Noe, Oliver Hagel, Waldemar Steck, Günther Müller, Michael Rüfer, Denis Loster und Manfred Pflüger haben nicht nur ihre „rassigen Italienerinnen“ aus dem Hause Moto Guzzi, Laverda oder MV Agusta aufgehübscht, auch „japanische Geishas“ vom Stamme Yamaha und Honda sind mit von der Partie.

Schon seit Jahren Dauergast in Walldürn ist der Hardheimer Hubert Trabold mit seinen Kawasakis. Aus Schefflenz hat Paul Klingmann gemeldet, der einmal im Jahr seine Honda NSR 400 auf dem Flugplatzkurs im Renntempo bewegt. Zur Abordnung der Italienischen Marken gehört Rainer Hilpert aus Böttigheim mit seiner Ducati Pantah. Er muss sich gleich einer großen Abordnung aus dem Mainstädtchen Karlstein stellen. Marco Lummel, Fabio und Valentino Frankenberger mischen ganz vorne in der Klasse der Zweizylinder auf ihren Ducatis mit.

Zwei weitere erfolgreiche Piloten kommen aus der nordbadischen Metropolregion. Martin Bähr aus Heidelberg und Nicolai Kraft aus Hockenheim lieferten sich in der Superbikeklasse bei den bisherigen Rennen starke Positionskämpfe und führen auch die Tabelle in dieser Klasse auf den Suzuki GSX-R-Modellen an. mj