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Fußball Werner und Havertz glänzen bei Pokalsieg der Blues

Deutsches Duo trifft für Chelsea

London.Der FC Chelsea und Manchester City haben ohne Mühe die vierte Runde des englischen FA Cups erreicht. Auch dank der deutschen Fußball-Nationalspieler Timo Werner und Kai Havertz gewannen die Blues am Sonntag mühelos mit 4:0 (2:0) gegen den Viertligisten FC Morecambe. Man City setzte sich ohne Probleme mit 3:0 (3:0) gegen Birmingham City aus der 2. Liga durch. Premier-League-Aufsteiger Leeds United blamierte sich unterdessen bis auf die Knochen.

Auch Liverpool, Arsenal und Manchester United sind weiter und warten auf die Auslosung am Montag. Wegen des engen Spielplans in dieser Saison gab es im Fall eines Unentschiedens nach 90 Minuten kein Wiederholungsspiel, sondern Verlängerung und gegebenenfalls ein Elfmeterschießen.

Timo Werner (44. Minute) traf an der Londoner Stamford Bridge nach elf torlosen Spielen wieder für den leicht kriselnden FC Chelsea. Die Vorlage lieferte ihm Kai Havertz, der erstmals seit Mitte Dezember in der Startelf der Blues stand und in der 85. Minute selbst den Endstand besorgte. In Antonio Rüdiger spielte ein dritter DFB-Profi von Beginn an. Weitere Torschützen für die überlegenen Gastgeber waren Mason Mount (18.) und Callum Hudson-Odoi (49.).

Torschütze trotz Roter Karte

Für Man City, das in der Premier League nach durchwachsenem Start zuletzt aufholte, trafen Bernardo Silva (8./15.) und Phil Foden (33.) gegen Birmingham, den Ex-Club von BVB-Star Jude Bellingham. Leeds United, Zwölfter der Premier League, ging überraschend mit 0:3 (0:0) bei Außenseiter Crawley Town unter – Crawley spielt in der viertklassigen League Two. „Das ist verrückt!“, sagte Nick Tsaroulla, einer der Crawley-Torschützen.

Arsenal erlebte beim 2:0-Sieg gegen Newcastle United ein Kuriosum: Jungprofi Emile Smith Rowe (109.) schoss ein Tor, nachdem er schon die Rote Karte gesehen hatte. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit fällte der Schiedsrichter nach einem Foul von Smith Rowes die zu harte Entscheidung – und revidierte sie nach Sichtung des Videobeweises. Der 20-jährige Smith Rowe bekam nur Gelb, durfte bleiben und leitete in der Verlängerung den Sieg ein.

„Heute funktionierte es so, wie es sollte“, freute sich Arsenal-Coach Mikel Arteta und lobte den Videoassistenten. „Ich bin wirklich glücklich, dass wir das haben.“ dpa

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