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Motorsport „Odenwaldring Klassik“ in Walldürn trotz Parallelveranstaltung auf dem Nürburgring wieder ein voller Erfolg

Die Nähe zu den Sportlern ist besonders

Das ADAC Odenwaldring Klassik in Walldürn war am Wochenende wiederum der sportliche Höhepunkt für alle Motorradfreunde aus nah und fern. Die nostalgische Faszination dieser Veranstaltung hat auch bei der elften Auflage dieses traditionellen Motorradrennens wieder viele Fahrer und Zuschauer in seinen Bann gezogen.

Über 220 Teilnehmer aus insgesamt sieben Ländern verdeutlichten einmal mehr den Stellenwert dieser Rennsport-Veranstaltung, die mit ihrer bunten Mischung aus klassischen Solo- und Gespann-Motorrädern eine einzigartige Rennatmosphäre bietet. Für das Team um Organisationsleiter Manfred John bedeutet dieses Rennwochenende stets eine große Herausforderung, die nur mit den vielen Helfern hinter den Kulissen zu bewerkstelligen ist. Umso schöner war es, dass auch in diesem Jahr das Wetter mitspielte und damit die Mühen der Veranstalter belohnt wurden.

Nur kleinere „Ausrutscher“

Bis auf ein paar kleine „Ausrutscher“ war auch das Renngeschehen ohne schlimmere Unfälle über die Bühne gegangen und damit fiel das Fazit von Manfred John auch in diesem Jahr äußerst positiv aus, auch wenn durch eine Parallel-Veranstaltung am Nürburgring den einen oder anderen Fahrer „abgezogen“ hat.

Die Zuschauer in Walldürn sind dagegen immer wieder angetan von der Atmosphäre und der Nähe zu dem rund zwei Kilometer langen Rundkurs. Diese Nähe zu den Sportlern findet man an keinem anderen Austragsort vor.

Neben den sportlichem Wettkampf mit Motorrädern aus den Epochen von 1950 bis 2001, Oldtimer, Youngtimer, aktuelle Renn- und Sportmotorräder, Solo- und Seitenwagen, hatte der Veranstalter auch bei der neuerlichen Auflage ein sehr attraktives Begleitprogramm aufgestellt. Breits zum ersten Pflicht-Training am Samstagvormittag waren die Parkplätze rund um das Flugplatzareal bestens gefüllt und zu den ersten Wertungsläufen am Nachmittag konnten die Rennbedingungen bei strahlendem Sonnenschein nicht besser sein.

Eine starke Truppe sowohl im Renngeschehen als auch außerhalb, war der Rennstall Mudau auf seinen vorwiegend italienischen Rennmaschinen der Marken Moto-Guzzi, MV Augusta, Laverda und Morini, die jedes Jahr auch tatkräftig beim Aufbau der „Klassik“ ihren Mann stehen.

Erwähnt seien aber auch die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr, die Einsatzkräfte vom Rettungsdienst DRK Walldürn, sowie die vielen freiwilligen Streckenposten und Mitarbeitern hinter den Kulissen und nicht zuletzt dem Flugsportclub Walldürn für die Bereitstellung des Geländes, ohne die eine Durchführung der Veranstaltung nicht möglich wäre.

Alle Ergebnisse des ADAC Odenwaldring Classic unter: www.klassik-motorsport.com

Info: Sehen Sie dazu auch ein Video auf www.fnweb.de