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Fußball Zweite Niederlage für den neuen KSC-Coach

Eichner läuft die Zeit davon

Karlsruhe.In bloßen Zahlen betrachtet steckt der Karlsruher SC nach der Auswärtsniederlage beim Hamburger SV weiter tief in der Krise. Nach dem 0:2 (0:0) müssen die Badener mit 20 Punkten auch nach dem 21. Spieltag weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz verharren. Dennoch wollte Trainer Christian Eichner nach seinem Debüt in der 2. Fußball-Bundesliga nicht alles schlecht reden. „Sie haben das umgesetzt, was wir ihnen mit auf den Weg gegeben haben“, bescheinigte er seinen Spielern. Er habe zuvor versucht, ihnen einen Plan an die Hand zu geben. Zu den dringend benötigten Punkten hat das allerdings auch nicht geführt.

Nach der zweiten Niederlage im zweiten Pflichtspiel unter Eichner scheint der erhoffte Effekt des Trainerwechsels bereits verpufft. „Wir haben im Moment einfach komplett die Scheiße am Schuh – egal bei was“, sagte Torhüter Benjamin Uphoff. Schon bei der Anreise hatte es gehapert, weil der KSC von Zugausfällen betroffen war. Anschließend versuchten die Karlsruher zwar mutig zu spielen, aber auch das brachte keine Punkte. „Das ist die Crux gerade, dass wir das leider im Moment nicht schaffen“, räumte Eichner ein. Stattdessen luden Lorenz mit einem Querschläger (67.) und Groiß per Fehlpass (81.) den HSV zum Toreschießen ein.

Von seiner offensiveren Grundausrichtung will sich Eichner trotz sportlicher Krise aber nicht abbringen lassen. „Das muss der Weg in den nächsten Wochen sein, um die Liga zu halten. Das ist der Weg, so wie ich ihn mir vorstelle“, betonte er. Wie lange er diesen Weg fortsetzen darf, bleibt jedoch abzuwarten, denn für den KSC und Eichner kommt es in den kommenden Wochen auf Ergebnisse an. dpa

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