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Basketball 78:72-Erfolg für die TG s.Oliver Würzburg

Endspiel gegen Coburg am 15. April

Archivartikel

„Kit SC Gequos“ – TG s.Oliver Würzburg 72:78 (20:15, 16:22, 16:23, 20:18)

Würzburg: Kovacevic (26 Punkte/4 Dreier), Jackson (18/1), Jackson-Cartwright (15/3), Albus (9/1), Weigl (4), Hadenfeldt (3/1), Apsitis (3/1), Leonhardt.

Nur noch ein Heimsieg im Frankenderby gegen den BBC Coburg am 15. April fehlt der TG s.Oliver Würzburg, um den Klassenerhalt in der ProB Süd endgültig in trockene Tücher zu bringen: Die Unterfranken setzten sich am Samstag mit 78:72 (37:36) in Karlsruhe durch – die „Kit SC gequos“ stehen damit zwei Spieltage vor dem Ende der Playdown-Runde als erster Absteiger fest. Bester Akteur auf Würzburger Seite war Dejan Kovacevic, der 26 Punkte auflegte, vier Dreier traf und 12 Rebounds holte.

„Es ist alles andere als leicht, in den Playdowns auswärts zu gewinnen. Das war ein sehr wichtiger Sieg für uns und eine exzellente Leistung der Mannschaft“, so TG-Coach Liam Flynn. „Im Angriff hat Dejan wieder einmal seine Vielseitigkeit gezeigt und uns dadurch im Spiel gehalten. Noch wichtiger waren seine zwölf Rebounds, da wir Leon Kratzer nicht dabei hatten. Jetzt freuen wir uns auf unser Heimspiel gegen Coburg in zwei Wochen.“

Die Gastgeber standen mit dem Rücken zur Wand und waren nicht gewillt, sich kampflos in ihr Schicksal zu ergeben: Nach einer frühen Sieben-Punkte-Führung der Würzburger (8:15, 8. Minute) legten die „Geckos“ einen 15:0-Lauf hin, der ihnen in der 11. Minute einen 23:15-Vorsprung bescherte. Die Antwort der Unterfranken ließ nicht lange auf sich warten: Innerhalb von drei Minuten waren sie dank einer eigenen 10:0-Phase zum 23:25 wieder im Spiel. Auch durch ein weiteres kurzes Zwischenhoch der Karlsruher (32:27, 17. Minute) ließen sie sich nicht aus dem Konzept bringen und gingen mit einer denkbar knappen 36:37-Führung in die Pause.

Mit einem starken dritten Viertel stellte die TG s.Oliver Würzburg die Weichen dann auf Auswärtssieg: Bis zum 45:44 in der 24. Minute war alles offen, dann hatten die Gäste mit 11:0 einen weiteren Zwischenspurt, der ihnen den entscheidenden Führungswechsel brachte. pw