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Fußball Bayern-Trainer richtet Fokus auf Eintracht-Spiel

Flick warnt: „Gegner mit viel Herz“

München.Der Gipfel gegen Borussia Dortmund spielt für Hansi Flick noch „keine Rolle“. Der 55-Jährige richtete den Fokus erst einmal auf das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt. Ein halbes Jahr nach dem 1:5 in der Hinrunde will der FC Bayern nun die Tabellenspitze festigen.

„Ich halte nichts davon, wenn man sagt, wir haben da noch eine Rechnung offen, weil das ist ein ganz anderes Spiel mit ganz anderen Voraussetzungen“, sagte Flick vor der Partie am Samstag. „Wir wollen das Spiel auf jeden Fall gewinnen. Das ist unsere Vorgabe und daran wollen wir uns messen lassen.“ Entwarnung gab der 55-Jährige beim zuletzt angeschlagenen Serge Gnabry, fraglich ist dagegen der Einsatz von Thiago wegen Adduktorenproblemen.

Als die Münchner Anfang November nach Rot für Jérôme Boateng in Frankfurt untergingen und damit das Ende der Amtszeit von Niko Kovac besiegelten, war Flick Co-Trainer. „Das war für uns alle eine herbe Niederlage“, erinnert sich Flick.

Erleichterte Quarantäne

„Wir spielen gegen Frankfurt, das ist der nächste Schritt, den wir machen wollen. Nach dem Spiel ist dann vor Dortmund“, sagte der Trainer – und warnte vor der schwächelnden Eintracht als Gegner mit „viel Herz“.

Nach dem 2:0-Sieg bei Union Berlin und der ersten Münchner Geisterspiel-Erfahrung setzt Flick darauf, dass sein Ensemble die von ihm lieber als „Spiele ohne Zuschauer“ oder „puren TV-Spiele“ titulierten Partien weiter erfolgreich meistert. Wenngleich die erleichterten Quarantänemaßnahmen mit dem Auszug aus dem Hotel zurück zu den Familien eine Herausforderung bleiben.

„Es ist mit Sicherheit nicht ganz so einfach. Ich bin mit dem Fahrrad zum Training gefahren, da komme ich auch an einem Biergarten vorbei und wenn man sieht, dass da alles voll ist...“, erzählte Flick. „Aber es gibt aktuell keine Alternative.“ dpa

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