Sport

Schwimmen WM-Platz vier

Hausding dicht dran

Budapest.Patrick Hausding schnupperte zum WM-Auftakt gleich zweimal an einer Medaille. Nach Platz fünf im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett zusammen mit dem verletzten Stephan Feck fehlte dem Rekordeuropameister am Sonntag auf Rang vier vom Einer noch weniger zum erhofften ersten Edelmetall für den Deutschen Schwimm-Verband. Insgesamt freute sich das Springer-Nationalteam bei den Titelkämpfen in Ungarn über fünf Top-Ten-Plätze, Freiwasserschwimmerin Finnia Wunram über einen siebten Rang im Plattensee. Nach dem erwartbaren Auftakt sollen in den kommenden Tagen auch Medaillen her.

Lange sah es so aus, als ob Hausding sein erstes Einzel-Edelmetall bei Weltmeisterschaften gewinnen würde. Bis zum finalen Durchgang der Konkurrenz vom nicht-olympischen Ein-Meter-Brett lag er immer auf einem Top-Drei-Rang. Doch er musste sich beim Sieg des Chinesen Peng Jianfeng (448,40 Punkte) fünf Zähler hinter dem Italiener Giovanni Tocci (444,25) auf Rang vier einreihen. "Eine Medaille wäre schön gewesen, aber so ist es auch kein Weltuntergang", sagte der 28-Jährige nach dem guten Auftritt in einem Nebenwettkampf.

Der Fokus liegt auf seinem vermutlich emotionalsten Start in Budapest. Vier Jahre nach ihrem WM-Gold zählt Hausding mit Sascha Klein heute bei ihrer Abschiedsvorstellung im Synchronspringen vom Turm zu den großen DSV-Hoffnungen. "Wir gehören immer noch zu den besten Teams der Welt", sagte Hausding. (dpa)