Sport

Leichtathletik Annette Lehr und Helmut Seher waren bei den Baden-Würrtembergischen Seniorenmeisterschaften erfolgreich

Heimreise mit dem kompletten Medaillensatz im Gepäck

Annette Lehr und Helmut Seher von der LG Hohenlohe/1. FC Igersheim haben bei den Baden-Württembergischen Seniorenmeisterschaften einen kompletten Medaillensatz gewonnen. Mit ihren Leistungen haben sie außerdem die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften erreicht.

Bei optimalen äußeren Bedingungen trafen sich auf der Stuttgarter Festwiese die Seniorensportler zu den Baden-Württembergischen Titelkämpfen. Die Anlagen waren gut vorbereitet und die fast 500 Sportler dankten es mit ausgezeichneten Leistungen und zeigten sich schon bestens vorbereit für die Deutschen Meisterschaften in Mönchengladbach.

Von der LG Hohenlohe/1. FC Igersheim nahmen Annette Lehr und Helmut Seher in der Altersklasse M45 teil. Hohe Teilnehmerzahlen im Diskuswurf brachten den Zeitplan etwas durcheinander. Helmut Seher traf in seinem Wettkampf unter anderem auf Michael Lischka vom SSV Ulm, der als Spitzensportler 2001 eine Bestweite von 65,04 Meter erzielt hatte. Damit war es natürlich für alle anderen Teilnehmer praktisch unmöglich, um den Sieg mitzuwerfen. Den zweiten Platz hatten einige dann aber schon fest im Visier, darunter Helmut Seher. Hellwach ging er in den Ring und legte eine tolle Serie an Würfen hin. Alle seine sechs Würfe waren weiter als 33 Meter. Sein bester Wurf aus dem letzten Durchgang landete bei 34,14 Meter. Damit hatte er den zweiten Platz sicher. Den Diskuswurf-Wettbewerb gewann wie erwartet Michael Lischka mit 48,80 Meter.

Annette Lehr holte in der Altersklasse W40 sogar einen kompletten Medaillensatz. Über 80 Meter Hürden kam sie gut aus dem Block und überlief die Hürden problemlos. Nach 15,70 Sekunden erreichte sie das Ziel und belegte den zweiten Platz.

Mit ihrer Zeit über die 400 Meter Hürden war Annette Lehr allerdings nicht so zufrieden, auch wenn sie ihr die Goldmedaille einbrachte. Auf der ungünstigen Außenbahn laufend kam sie zwar gut in den Rhythmus, es fehlte aber eine Läuferin, mit der sie Kopf an Kopf hätte laufen können, um die Zeit nach unten zu drücken. So musste sich Annette Lehr an dem Tag mit 1:28,5 Minuten zufrieden geben.

Über 100 Meter gab es für Annette Lehr die Bronzemedaille in 15,16 Sekunden. Im Weitsprung knackte sie die für sie fast schon „magische Marke“ von vier Meter. 4,06 Meter im vierten Durchgang brachten ihr den fünften Platz. hl