Sport

Motorsport ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring

„Hier gibt es nur Attacke“

Hockenheim.Es wird eng in der Startaufstellung auf dem Hockenheimring. 31 Boliden kämpfen am vorletzten Renn-Wochenende des ADAC GT Masters um Sieg und Punkte (Samstag 14.45 Uhr, Sonntag 13.05 Uhr/jeweils live bei Sport1). Kelvin van der Linde und sein Teamkollege Patric Niederhauser in ihrem Audi R8 LMS gehen als Spitzenreiter auf die Piste (144 Punkte). „Ich bin eigentlich entspannt, weil wir auch noch die Rennen auf dem Sachsenring haben“, erklärt der 23-jährige Südafrikaner. Zehn Zähler fehlen dem Duo noch, dann wäre ihnen der Meistertitel vorzeitig sicher.

Mit einer anderen Zielsetzung kommt Jens Klingmann in seine Heimat. Der Leimener BMW-Werksfahrer belegt im Gesamtklassement Platz zehn. „Bei uns geht es nicht um die Meisterschaft. Wir wollen möglichst noch mal ein Highlight setzen“, sagt der 29-Jährige. Klingmann freut sich auf den Hockenheimring: „Hier kommt es nicht ganz so stark aufs Qualifying an. Dafür ist es eine sehr überholfreudige Strecke – nicht nur vor der Spitzkehre.“

Schaulaufen der Lokalmatadore

Auf die Heimrennen freut sich nicht nur Klingmann. Auch David Jahn (Speyer) und Sven Barth (Weinheim) kennen die Piste bestens. Das Corvette-Duo belegt Rang sechs der Gesamtwertung. Dauergast ist auch Le-Mans-Sieger Timo Bernhard mit seinem Porsche Team 75 aus der Pfalz. Ein Katzensprung ist es für Fabian Vettel, den Mercedes-Piloten aus Heppenheim und seinen Kumpel Marvin Dienst. Der 22-Jährige kommt aus Lampertheim.

„Das ist meine Heimstrecke. Hier gibt es definitiv keine Kompromisse, sondern nur Attacke“, verspricht Dienst. Als 18. der Gesamtwertung hat der frühere Formel-4-Meister mit der Titelvergabe nichts mehr zu tun. Aber in der Junior-Wertung will er angreifen. Dort ist der Mercedes-Pilot Dritter (138 Punkte) hinter Max Hofer (170) und Ricardo Feller (147). „Ein Podiumsplatz wäre da ein Anfang.“

Zum Thema