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Fußball Hoffenheim erwartet heute den 1. FC Köln

Hungrig auf Erfolge

Archivartikel

Zuzenhausen.Nach zwei Siegen und zwei Unentschieden in den letzten vier Spielen setzt 1899 Hoffenheim im Kampf um die erneute Europa-League-Teilnahme auf den jüngsten Aufwärtstrend. „Wir sind wieder besser in Fahrt gekommen. Das stimmt mich optimistisch. Ich weiß, dass die Mannschaft sehr hungrig ist, einen Schritt nach vorne zu machen“, sagte Trainer Julian Nagelsmann vor dem ausverkauften Heimspiel am heutigen Samstag (15.30 Uhr) gegen den 1. FC Köln. Die „subjektiv schwankenden Leistungen“ in dieser Bundesliga-Saison könne man zwar nicht vergolden, aber noch „versilbern. Wir spielen immer noch die drittbeste Saison der Vereinsgeschichte“, betonte Nagelsmann. „Da legen wir noch ein paar Punkte drauf, dann sind wir ganz zufrieden mit dem Jahr.“

Die Länderspiel-Pause haben die Kraichgauer vor allem zur Regeneration genutzt. „Es geht einfach darum, Körner zu sammeln und die, die da sind, nicht zu sehr zu belasten“, erklärte der 30 Jahre alte Chefcoach. Auf die Hochzeit mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Verena angesprochen, sagte er: „Ich fühle mich genauso wie vorher. Es hat sich nichts geändert – außer die Farbe vom Ring.“

Demirbay noch nicht bereit

Ermin Bicakcic ist von seiner Länderspiel-Reise mit der bosnischen Nationalmannschaft mit einer Adduktorenzerrung zurückgekehrt und wird wohl gegen Köln fehlen. Kerem Demirbay und Stefan Posch (Adduktoren) sind nach längerer Verletzungspause ebenfalls noch nicht wieder einsatzfähig. Nationalspieler Demirbay hatte erst diese Woche nach 52 Tagen Zwangspause wegen eines Syndesmose-Anrisses im rechten Sprunggelenk wieder mit dem Mannschaftstraining begonnen. „Bei Kerem ist es noch bisschen früh. Er hatte eine Einheit und gestern nochmal frei. Er wird für Köln noch keine Rolle spielen“, sagte Nagelsmann. Andrej Kramaric war mit WM-Teilnehmer Kroatien in den USA und kehrte erst am Donnerstag zurück. Geschont werden soll der zuletzt so starke Stürmer aber nicht. „Grundsätzlich hat Andrej so eine Qualität, dass wir darauf nicht freiwillig verzichten wollen“, so Nagelsmann. dpa