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Fußball Ex-Bundestrainer führt Gespräche mit VfB Stuttgart

Klinsmann scheint bereit

Archivartikel

Stuttgart.Eine Rückkehr von Jürgen Klinsmann zum VfB Stuttgart scheint realistischer zu werden. Ein erstes Gespräch über eine Zusammenarbeit mit seinem einstigen Club hat der ehemalige Fußball-Bundestrainer schon einmal geführt. „Der Informationsaustausch verlief sehr positiv“, sagte Klinsmann der „Stuttgarter Zeitung“.

Nach Angaben der Zeitung hat sich der 54-Jährige mit den Aufsichtsräten des Zweitligisten, Wilfried Porth und Hermann Ohlicher, sowie dem kommissarischen Clubchef Bernd Gaiser getroffen. „Es werden weitere Treffen folgen“, sagte der einstige Torjäger. Über Inhalte äußerte er sich nicht. Der Verein bestätigte den Austausch mit ihrem früheren Star über ein mögliches Engagement. „Wir führen viele Gespräche. Das ist ein laufender Prozess. Wir tauschen uns auch mit Jürgen Klinsmann aus“, sagte der kommissarische Clubchef Bernd Gaiser.

Der in Kalifornien lebende Klinsmann soll sich offenbar vorstellen können, das neu geschaffene Amt des Vorstandsvorsitzenden der VfB Stuttgart AG zu übernehmen. „Der Posten als Präsident, der künftig vor allem repräsentativ ausgerichtet sein soll, kommt für ihn dagegen nicht infrage“, schrieb die „Stuttgarter Zeitung“.

Klinsmann spielte von 1984 bis 1989 für die Schwaben. Sportvorstand Thomas Hitzlsperger wurde von Klinsmann noch bei der Heim-WM 2006 trainiert, nun könnte er gemeinsam mit ihm Führungsarbeit bei den Schwaben übernehmen.

Nach der abgebrochenen Mitgliederversammlung und dem Rücktritt von Präsident Wolfgang Dietrich vor zwei Wochen wurde der Weltmeister von 1990 von verschiedener Seite für einen verantwortungsvollen Posten bei den Stuttgartern ins Spiel gebracht. Fakt ist, dass beim Bundesliga-Absteiger wichtige Führungspositionen nicht besetzt sind. Ein neuer Präsident soll am 15. Dezember gewählt werden. Zum anderen ist der Posten des Vorstandsvorsitzenden für die schon länger ausgegliederte Fußball AG des VfB unbesetzt. dpa

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