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Tennis In Stuttgart ist in Runde eins Endstation

Kohlschreiber früh raus

Archivartikel

Stuttgart.Alexander Zverev hofft bei seiner Rückkehr nach Stuttgart auf entscheidende Schritte zur Wimbledon-Form, einem deutschen Tennis-Duo sind die ersten Auftritte gleich missglückt. Philipp Kohlschreiber und Mischa Zverev scheiterten am Montag bereits in der ersten Runde. Deutschlands große Tennis-Hoffnung Alexander Zverev freut sich dagegen auf seinen vorgezogenen Auftakt in die Rasensaison.

Eine zu hohe Belastung fürchtet er trotz seines zwölften Turniers in zwölf Wochen nicht. „Ich fühle mich physisch relativ wohl“, sagte der Hamburger. „In den letzten Wochen ist es so gewesen, dass ich meine Leistung immer gesteigert habe. Mental ist es für mich auch immer erfrischend, in Deutschland zu sein.“

Alexander Zverev voller Vorfreude

Nach einem Freilos in der ersten Runde wird Zverev bei der mit 754 540 Euro dotierten Veranstaltung am Donnerstag erstmals seit 2015 wieder antreten. Am Dienstag entscheidet sich, ob der Topgesetzte im Achtelfinale auf den niedersächsischen Qualifikanten Dustin Brown oder wie bei den French Open auf den Australier John Millman trifft.

Weil die Veranstalter den ersten Tag wegen des schlechten Wetters vorzeitig beendeten, wird auch Jan-Lennard Struff erst am Dienstag eingreifen. Noch vor dem Regen setzte sich für Alexander Zverevs älteren Bruder Mischa die Serie der Auftakt-Niederlagen mit einem glatten 3:6, 0:6 gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga fort. Der Augsburger Kohlschreiber unterlag überraschend dem serbischen Weltranglisten-83. Miomir Kecmanovic 6:4, 5:7, 3:6. „Leider habe ich im zweiten und dritten Satz nicht das Niveau halten können“, haderte der zweimalige Stuttgart-Finalist.

Ausgesprochen gut gelaunt plauderte Alexander Zverev über sein kaputtes Handy und flachste über seinen Trainer Ivan Lendl. Anders als in den Sandplatz-Wochen wird Zverev in der Rasen-Saison wieder von Lendl mitbetreut. „Der kann mir halt alles erzählen, was man nicht macht, weil er ja nie Wimbledon gewonnen hat“, scherzte Zverev. dpa