Sport

Basketball Bryant-Absturz mit „hoher Aufprallenergie“

Leichen obduziert

Archivartikel

Dallas/Los Angeles.Im Beisein ihres ehemaligen Superstars Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks um den tödlich verunglückten Basketball-Superstar Kobe Bryant getrauert. Mavs-Topspieler Luka Doncic trug die Aufschriften „#Mamba“ und „#Mambacita“ in Erinnerung an Bryant und dessen ebenfalls bei dem Hubschrauberabsturz am Sonntag gestorbene 13-jährige Tochter Gianna auf seinen Schuhen, als Dallas im ersten Heimspiel nach dem Unglück auf die Phoenix Suns traf. Neun Kerzen brannten zu Ehren der Toten. Bryants Trikotnummern 8 und 24 wurden aufs Feld projiziert. Mit dem 104:133 (55:60) bezog Dallas die höchste Saisonniederlage. Doch Ergebnisse spielen in dieser Zeit der Trauer keine große Rolle.

Nach dem Unglück in Südkalifornien mit neun Toten wurde Bryant identifiziert. Die Obduktion der von der Unfallstelle geborgenen Leichen habe auch den Tod von Baseball-Trainer John Altobelli (56), des 50-jährigen Piloten und einer 45 Jahre alten Frau bestätigt, teilte die Gerichtsmedizin in Los Angeles mit.

Den Ermittlungen der US-Behörde für Transportsicherheit (NTSB) zufolge prallte der Hubschrauber mit großer Geschwindigkeit auf den Boden. Jennifer Homendy von der NTSB sprach von einem Absturz mit „hoher Aufprallenergie“. Der Pilot habe demnach versucht, aus einer Wolkenschicht herauszufliegen. Der Hubschrauber schlug in einer Höhe von rund 330 Metern über dem Meeresspiegel in hügeligem Gelände auf.

Die Experten der Behörde würden wahrscheinlich in zehn Tagen einen vorläufigen Bericht vorlegen. Mit einem abschließenden Ergebnis und der Unfallursache sei in 12 bis 18 Monaten zu rechnen. Der Helikopter des Typs Sikorsky S-76 war bei Nebel am Sonntag nordwestlich von Los Angeles abgestürzt und in Flammen aufgegangen.

Millionen für Logo-Änderung

Unterdessen macht eine Petition von Kobe-Bryant-Fans rasante Fortschritte. Die Basketball-Anhänger fordern, dass das Logo der Profiliga NBA geändert wird und künftig Kobe Bryant zeigen soll. Der Online-Petition an die NBA hatten bis Mittwochabend rund 2,7 Millionen Menschen zugestimmt – eine beeindruckende Zahl. 

Zum Thema