Sport

Leichtathletik Anna Hellinger und Marie Krug holen jeweils den Württembergischen Winterwurf-Titel

LG mit Doppel-Meisterschaft

Archivartikel

Weissach im Tal war wie 2018 Austragungsort der Württembergischen Winterwurfmeisterschaften der Klasse U16. Für die Werfer von der LG Hohenlohe/1. FC Igersheim war dies in der Vergangenheit ein „gutes Pflaster“, Anna Hellinger zum Beispiel holte sich hier 2018 den Titel im Speerwurf.

Schon beim Einwerfen zeigte sich, dass Anna Hellinger wieder mit zu den Favoriten auf den Titel in der Klasse W15 zählen wird. Mit Laura Müller (Unterländer LG) und Nina Ndubusi (Schorndorf) waren aber auch zwei harte Konkurrentinnen am Start.

Entsprechend konzentriert ging Anna Hellinger in den ersten Versuch. Eine hohe Beschleunigung im Anlauf endete in einer guten Stemmphase mit kraftvollem Abwurf des 500 Gramm schweren Speeres. Groß war die Freude, als die Weite von 40,46 Meter an der Weitentafel angezeigt wurde. Mit dieser Weite hatte sie in ihrem ersten Wettkampfwurf gleich die erste Qualifikation (40,00 Meter) für die Deutschen Meisterschaften in Bremen übertroffen. Auch die D-Kadernorm von 39,50 Meter und der Vereinsrekord von 39,93 Meter hatte Anna Hellinger damit übertroffen.

Im weiteren Verlauf des Wettkampfes hatte Hellinger dann nochmals zwei Würfe nahe der 40-Meter- Marke. Auf den zweiten Platz kam Laura Müller mit 36,91 Meter.

Marie Krug schaffte in der Klasse W14 eine kleine Überraschung. In der Meldeliste lag sie lediglich auf Rang drei, in der Ergebnisliste schaffte sie jedoch den Sprung ganz nach oben. Ihr dritter Versuch brachte mit 26,92 die Siegesweite.

Luisa Wolfram kam nur schwer in den Wettkampf, steigerte sich im fünften Versuch dann auf 25,46 Meter und sorgte somit für einen Doppelsieg der LG. Mit dem Diskus steigerte Luisa Wolfram ihre Bestleistung leicht auf 22,56 Meter und erreichte damit ebenfalls den zweiten Platz.

Parallel zu den Winterwurfmeisterschaften wurden die Baden-Württembergischen Langstreckenmeisterschaften ausgetragen. In der Klasse U18 gingen Lukas Reuther und Nico Schmieg über 5000 Meter ins Rennen. Das Rennen hatte von Beginn an ein hohes Tempo. Um Anschluss an die Spitze zu halten, gingen beide das Tempo mit. Nico Schmieg bekam Mitte des Rennen allerdings muskuläre Probleme und musste aufgeben. Lukas Reuther hatte in der dritten Runde eine kleine Schwächephase, konnte sich anschließend aber wieder stabilisieren. 18:34,73 Minuten standen für ihn im Ziel bei seinem ersten 5000-Meter-Lauf. Damit belegte er Rang zehn. hl