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Volleyball Am 24. Februar werden über 10 000 Fans zu den beiden Pokal-Endspielen in der Mannheimer SAP Arena erwartet

Lüneburg will den Seriensieger stoppen

Mannheim.Wenn Deutschlands beste Volleyballteams der Damen und Herren in die Quadratestadt kommen, steht wieder das DVV-Pokalfinale an. Am 24. Februar trifft bei den Herren der Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen auf die SVG Lüneburg (16.15 Uhr) sowie bei den Damen der SSC Schwerin auf den MTV Stuttgart (13.30 Uhr). Mit dem VfB Friedrichshafen können sich die Zuschauer der Doppelveranstaltung auf den 15-fachen deutschen Pokalsieger freuen. Der Verein vom Bodensee peilt den Titelhattrick an. Bereits in den vergangenen zwei Jahren feierten die „Häfler“ in Mannheim den Gewinn der begehrten Trophäe.

Sossenheimer entspannt

Verhindern will das die SVG Lüneburg, aktuell auf Rang drei der Bundesliga-Tabelle. Für beide Teams stehen bis zum Finale noch wichtige Saisonspiele im Kalender. „Das Pokalspiel ist noch nicht wirklich in unseren Köpfen. Es sind bis dahin noch ein paar Spiele“, gibt sich VfB-Spieler David Sossenheimer entspannt. Ein echtes Volleyballspektakel erwartet ihn dennoch in zehn Tagen in der SAP Arena. „Es wurden bereits über 8500 Karten verkauft. Wir erhoffen uns eine ausverkaufte Halle“, gibt Dominik Drutschmann, Pressesprecher der Volleyball-Bundesliga, einen Ausblick.

Erster Höhepunkt des Tages wird dabei das Aufeinandertreffen der zwei besten deutschen Frauenteams sein. Der Tabellenführer und Vizemeister MTV Stuttgart fordert den Tabellenzweiten und amtierenden Meister SSC Schwerin heraus. Schon 2017 standen sich die Teams im Finale gegenüber. Damals drehte Stuttgart noch einen 0:2-Satzrückstand um und schnappte den Schwerinerinnen den Titel weg. Mit Revanchegelüsten für die unglückliche Niederlage von damals und dem Traum vom ersten Pokalsieg seit 2013 im Kopf wird der SSC Schwerin die Reise nach Mannheim antreten und versuchen, den Volleyballfans wieder ein packendes Finale zu bieten – diesmal mit dem besseren Ende für sich.