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Motorrad Am Sonntag verspäteter WM-Start in Jerez

Marquez der große Favorit

Archivartikel

Jerez.An diesem Wochenende startet die Motorrad-WM im spanischen Jerez in die Saison 2020. Der WM-Kalender musste komplett neu erstellt und von 20 auf 13 Rennen gekürzt werden. Neu hinzugekommen ist der Kymi-Ring in Finnland. Nach Formel-1-Vorbild wird es auf fünf Kursen zwei Rennen an aufeinanderfolgenden Wochenenden geben. Los geht’s am Sonntag in Jerez, das letzte Rennen ist vorerst am 15. November in Valencia geplant.

Weltmeister Marc Marquez aus Spanien gilt auch in diesem Jahr als Favorit. Der Honda-Pilot konnte seit seinem Debüt in der Königsklasse im Jahr 2013 bisher nur einmal geschlagen werden. Seine größten Konkurrenten sind Vize-Weltmeister Andrea Dovizioso aus Italien, die Spanier Maverick Vinales und Alex Rins sowie Fabio Quartararo aus Frankreich. Marquez kam die Coronavirus-Zwangspause entgegen: Im Winter kämpfte der Titelverteidiger mit Nachwirkungen einer erneuten Schulteroperation.

Schrötter als letzter Deutscher

Marcel Schrötter ist der letzte verbliebene Deutsche in der WM. Der 27-Jährige aus Pflugdorf bestreitet seine elfte WM-Saison. 2019 egalisierte er als Achter der Fahrerwertung sein bisher bestes Gesamtergebnis. Die Moto2 konnte im Gegensatz zur MotoGP bereits ein Rennen absolvieren: Beim Saisonauftakt in Doha (Katar) Anfang März kam Schrötter als Siebter ins Ziel. Podestplätze sollten für ihn in diesem Jahr möglich sein. Wegen seiner Routine wird er von einigen Insidern sogar zum Kreis der Favoriten gezählt.

Jonas Folger (Mühldorf am Inn) musste die MotoGP-Saison 2017 aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig beenden. Es folgten Auftritte als Test- und Ersatzfahrer. Stefan Bradl aus Zahling ist weiter Honda-Testfahrer. Sandro Cortese aus Berkheim fährt Superbike-WM, Philipp Öttl (Bad Reichenhall) startet in der Supersport-WM, Lukas Tulovic (Eberbach) in der Moto2-EM. dpa

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