Sport

Spitzensportreform Anschubfinanzierung

Mehr Geld bewilligt

In seiner Bereinigungssitzung hat der Haushaltsausschuss entschieden, die Spitzensportförderung des Bundesinnenministeriums um mehr als 23 Millionen Euro auf übers 193 Millionen Euro zu erhöhen.

Klaus-Dieter Gröhler (Berichterstatter CDU/CSU): „Mit der Anschubfinanzierung schaffen wir ein starkes Fundament für die weitere Umsetzung der Reform des Spitzensports. Seit dem Beschluss der Neuausrichtung des Spitzensports sind grundlegende Reformschritte vom organisierten Sport umgesetzt und zentrale Weichenstellungen für die Zukunft vorgenommen worden. Jetzt gilt es, die Bedingungen für unsere Athleten, Trainer und Betreuer weiter zu verbessern, damit wir international auch künftig Erfolge feiern können.“

Eberhard Gienger (sportpolitischer Sprecher CDU/CSU): „Mit dem Aufwuchs im Sporthaushalt untermauern wir unser zentrales Ziel, die Reform des Spitzensports zum Erfolg führen zu wollen. Die Athleten stehen dabei im Mittelpunkt aller Bestrebungen. Daher werden wir eine unabhängige Athletenvertretung mit 225 000 Euro fördern und die Trainingsbedingungen nachhaltig stärken. Zudem werden 3,5 Millionen Euro der Stiftung Deutsche Sporthilfe für eine unmittelbare Athletenförderung in Aussicht gestellt.“

Das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) und das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) sollen drei Millionen Euro zusätzlich erhalten, um die wissenschaftliche Begleitung der Athleten zu verbessern und wichtige Investitionen in die Zukunft realisieren zu können. Weiterhin soll den herausragenden Leistungen der Trainer zu den Olympischen und Paralympischen Winterspielen in PyeongChang Rechnung getragen werden.

Für die Auszahlung der Trainerprämien werden zusätzlich 1,45 Millionen Euro verwendet. Politik und Sport bekennen sich zur Gleichstellung des olympischen und paralympischen Sports. Um den Leistungssport von Menschen mit Behinderungen deutlich zu stärken, werden außerplanmäßig 5,5 Millionen Euro für die Behindertensportverbände und 1,9 Millionen Euro für das Personal im Behindertenleistungssport aufgebracht. dosb