Sport

Schwimmen In Bad Mergentheim hat sich der SSC Taubertal als neuer Verein konstituiert / Annika Liebs, deutsche Rekordlerin über 200 Meter Freistil, fungiert in Zukunft als Technische Beraterin

Mit weltmeisterlichen Tipps Erfolge feiern

Archivartikel

Mit klaren Visionen und Wertvorstellungen haben die Verantwortlichen des Schwimm- und Sportclubs (SSC) Taubertal ihre Vereinsarbeit aufgenommen – und hoffen, sich auf einer Erfolgswelle fortzubewegen. Der noch junge Klub hat sich nun in Bad Mergentheim konstituiert und die Basis dafür gelegt, künftig sportlich etwas zu bewegen.

Mit Freude dabei

„Unsere Aktiven schwimmen mit viel Freude – und ich hoffe, dass dies lange so bleibt“, meint der Vorsitzende des SSC, Professor Dr. Thomas Haak, im Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten. Er wird unter anderem unterstützt von seiner Stellvertreterin Birgit Dotzel, Schatzmeister Jochen Frieß sowie dem Sportlichen Leiter, Dr. Volker Dotzel. Für die Praxisarbeit im Sportbecken der Solymar Therme stehen die erfahrenen Trainer Frank Laudam (B-Lizenz) und Lydia Hirsch (C-Lizenz) zur Verfügung, tim Übrigen tatkräftig unterstützt von der ehrenamtlich tätigen Technischen Beraterin Annika Liebs, mehrfache Medaillengewinnerin bei Olympia, Welt- und Europameisterschaften sowie immer noch amtierende Inhaberin des deutschen Rekords über 200 Meter Freistil.

Sechs talentierte Nachwuchsschwimmer sind in der Zwischenzeit bereits für den SSC aktiv, die mit einigen Ambitionen in die neue Saison gestartet sind, die eben erst begonnen hat. „Wir sind sowohl beim Deutschen und beim Württembergischen Schwimmverband als auch beim Landessportbund eingetragen, so dass unsere Schwimmer bei Meisterschaften startberechtigt sind“, erzählt der Frontmann des Bad Mergentheimer Schwimm- und Sportclubs. Ein Quartett habe ohnehin bereits die Qualifikation für die „Württembergischen“ in der Tasche, wobei der eine oder andere auch schon mit Erfolg an Deutschen Meisterschaften teilgenommen habe.

Alle Blicke des noch jungen Vereins, sowohl die der Aktiven als auch jene der Funktionäre, sind in die weitere Zukunft gerichtet. Bisher waren sie allesamt in der Schwimmabteilung des TV Bad Mergentheim aktiv. Jetzt suchen sie allesamt neue sportliche Herausforderungen, die gemeinsam gemeistert werden sollen.

Bestreben sei, die individuellen Leistungen zu fördern und sportliche Erfolge zusammen zu erleben. Als Verein lege man Wert auf einen respektvollen Umgang, soziale Kompetenz und auch auf die persönliche Weiterentwicklung – ist in den Leitlinien zu lesen. Mit Spaß, Leidenschaft und Freude könne man seine Ziele nämlich leichter verwirklichen.

„Wir sind ein noch kleiner, aber feiner Schwimmverein“, sagt Professor Dr. Thomas Haak abschließend. Man harre jetzt der Dinge, die da warteten. Doch das Talent der Aktiven und das Engagement der Coaches gebe Grund zu einer großen Portion Zuversicht, dass große sportliche Erfolge nicht lange auf sich warten ließen.