Sport

Volleyball DVV-Frauen wollen für Olympia 2024 neu angreifen

Mut für die Zukunft

Apeldoorn.Trotz der verpassten Olympiatickets für die Frauen und Männer hat der Deutsche Volleyball-Verband ein positives Fazit der Qualifikationsturniere gezogen. „Insgesamt sind wir super stolz, weil beide Teams ein sehr, sehr gutes Turnier gespielt haben“, sagte Sportdirektor Christian Dünnes. „Wir haben uns da selber übertroffen und einige Teams geschlagen, die in der Weltrangliste deutlich vor uns sind.“

Allerdings verpassen wie zuletzt auch 2016 erneut beide Hallen-Teams die Olympischen Spiele. Die Männer um Georg Grozer hatten ihr Finale gegen Frankreich in Berlin 0:3 verloren, die Frauen ihr Endspiel gegen die Türkei in Apeldoorn ebenfalls 0:3. Nur die Gewinner qualifizierten sich für Tokio.

Die Männer müssen künftig ohne ihren Star-Angreifer Grozer (35) auskommen, der seine internationale Karriere beendet. Die Frauen können zuversichtlich auf den Zyklus für Olympia 2024 blicken, da sie um die Top-Angreiferinnen Louisa Lippmann (25) und Hanna Orthmann (21) einen jungen Kader aufgebaut haben. Aus dem aktuellen Kader waren nur Denise Hanke (30), Jana-Franziska Poll (31) und Lena Möllers (30) 30 Jahre oder älter. „Insgesamt waren wir so nah dran wie schon lange nicht mehr. Das gibt uns mit dieser Mannschaft Mut für die Zukunft“, meinte Bundestrainer Felix Koslowski.

Zum Thema