Sport

Biathlon Beim Heim-Weltcup in Oberhof glänzt Johannes Kühn als Dritter

Neun Schuss ins Schwarze

Oberhof.Zuletzt war Johannes Kühn (Bild) noch der große Pechvogel, beim Heim-Weltcup Oberhof kam er aus dem Strahlen gar nicht mehr heraus. Weil sich der 28-Jährige im Weltcup-Sprint nur einen Fehler leistete und in der Loipe als Zweitschnellster eine bärenstarke Leistung ablieferte, jubelte Kühn über Platz drei. „Das war mein bester Sprint in dieser Saison. Es war nicht einfach, da ist der eine Fehler schon etwas ärgerlich. Trotzdem bin ich sehr zufrieden“, sagte der Bayer.

13 Monate nach seinem bisher einzigen Podestplatz genoss der 28-Jährige die Siegerehrung vor den begeisterten Fans am Grenzadler. Nach dem Frankreich-Sprintsieg des diesmal als 44. enttäuschenden Benedikt Doll und Staffelplatz zwei in Hochfilzen war es das dritte Stockerl der deutschen Skijäger und ein toller Start ins neue Jahr.

In Abwesenheit des fünfmaligen Saisonsiegers Johannes Thingnes Bö, der wegen der anstehenden Geburt seines ersten Kindes auf Oberhof und Ruhpolding in der kommenden Woche verzichtet, musste sich Kühn nur Frankreichs fehlerfreiem Star Martin Fourcade und dessen Teamkollege Émilien Jacquelin (1 Fehler) geschlagen geben.

Das gute deutsche Teamergebnis rundeten Olympiasieger Arnd Peiffer als Siebter und Philipp Horn auf Rang 13, der damit als vierter Deutscher die WM-Norm knackte, ab. Nicht so gut lief es auch für Simon Schempp (43.), der für den in den zweitklassigen IBU-Cup versetzten Erik Lesser ins Team gerutschte Lokalmatador Lucas Fratzscher kam als 86. ins Ziel. dpa

Zum Thema