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Palästina-Cup muss verschoben werden

Archivartikel

Tel Aviv/Ramallah.Israel hat zahlreichen Fußballern aus dem Gazastreifen nach palästinensischen Angaben Reisegenehmigungen zum Finale des Palästina-Cups im Westjordanland verweigert. Damit müsse das für Mittwoch geplante Finalspiel von Chadamat Rafah gegen Balata FC in Nablus verschoben werden, teilte der palästinensische Fußballverband mit. Er forderte die Fifa dazu auf, dem Verband zu helfen.

Nur vier Vertreter von Chadamat Rafah hatten demnach von Israel eine Ausreisegenehmigung aus dem Gazastreifen erhalten – darunter der Club-Präsident und der Präsident. Zwei weitere könnten demnach unter bestimmten Bedingungen eine Genehmigung bekommen. 29 Personen seien aus „Sicherheitsgründen“ die Ausreise verweigert worden. Die israelische Armee verwies auf die Behörde Cogat, die sich zunächst nicht dazu äußerte.

Beim Palästina-Cup treten im Westjordanland und im Gazastreifen je zwölf Teams gegeneinander an. Die stärksten Mannschaften in den Gebieten spielen am Ende zwei Finalspiele – eines im Gazastreifen und eines im Westjordanland. Am Sonntag hatten sich die Gegner 1:1 im Gazastreifen getrennt. dpa