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Biathlon Weltmeister stürzt beim Weltcup in Östersund

Peiffer sorgt für Schreck

Östersund.Für Arnd Peiffer endete sein Saisoneinstand mit schmerzhaften Prellungen und einer blutenden Platzwunde. Abseits der Fernsehkameras und Fotografen war der Weltmeister beim Biathlon-Einzel von Östersund in einer Abfahrt gestürzt. Neun Monate nach seinem Goldlauf überschlug er sich auf der Strecke seines WM-Triumphes mehrfach, dabei schlug ihm sein Gewehrschaft an den Hinterkopf und brach. „Ich habe gesehen, wie er aus dem Graben geklettert ist“, sagte Benedikt Doll, als 16. Bester eines enttäuschenden deutschen Teams. Stattdessen feierte Frankreich einen Vierfach-Triumph: Martin Fourcade gelang der erste Sieg seit einem Jahr vor Simon Desthieux, Quentin Fillon Maillet und Emilien Jacquelin.

Gefährliche Kurven

„Arnd war zum Glück nicht bewusstlos, aus medizinischer Sicht ist soweit alles im grünen Bereich“, sagte die deutsche Mannschaftsärztin Katharina Blume dem ZDF und gab Entwarnung. Es hätte auch schlimmer ausgehen können. Im Februar 2016 hatte Peiffer für einen großen Schreckmoment gesorgt, als er in der Verfolgung in Presque Isle/USA von der Strecke abkam und mit dem Kopf gegen einen Baum knallte. Damals hatte der Harzer eine schwere Gehirnerschütterung, Prellungen im Brustbereich und Schürfwunden im Gesicht davongetragen. Nun ging es glimpflicher aus, wenngleich seine Waffe einen Totalschaden erlitt.

„Ich war drei, vier Mal kurz davor, mich an der gleichen Stelle auch hinzulegen“, sagte Teamkollege Erik Lesser: „Es war ziemlich schwer heute auf der Strecke. Die Kurven waren ziemlich beknackt.“

Damit setzte sich die Misere Peiffers beim Saisoneinstand fort. Der Sprint-Olympiasieger hatte das erste Weltcup-Wochenende mit Mixed-Staffel und Sprint wegen eines Magen-Darm-Infektes auslassen müssen. dpa

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