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Eishockey Ponomarev will Anteile an Krefeld verkaufen

Probleme für Pinguine

Krefeld.Investor Michail Ponomarev will seine Anteile am deutschen Eishockey-Club Krefeld Pinguine abstoßen. „Ich versuche, meine Anteile an den Krefeld Pinguinen zu verkaufen, und bin guter Dinge, dass es noch in dieser Woche Fortschritte geben wird“, sagte der russische Geschäftsmann. Ponomarev hält bei dem Verein aus der Deutschen Eishockey Liga 46 Prozent der Anteile.

Beim DEL-Meister von 2003 tobt seit längerer Zeit ein Streit um die Finanzen. Der Club wirft Ponomarev vor, seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachzukommen. So sei Medienberichten zufolge für die vergangene und die aktuelle DEL-Saison ein Fehlbetrag von über einer Million Euro aufgelaufen. Ponomarev hat bestritten, dass er bei Zahlungen in Verzug sei. Zweiter Hauptgesellschafter der Pinguine ist Wolfgang Schulz (48 Prozent Anteile).

Laut Krefelds Geschäftsführer Matthias Roos ist die Situation existenziell. „Wir führen mit Herrn Schulz Gespräche darüber, ob wir seine Zusagen für die Monate Januar, Februar und März 2020 vorziehen können, um bis zum Jahresende Sicherheit zu haben“, sagte Roos. Ansonsten müsse der Verein Antrag auf Insolvenz stellen. Den Pinguinen drohte bereits 1995 und 2010 die Zahlungsunfähigkeit. dpa

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