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Fußball Bayern-Chef kritisiert Äußerung des Nationalstürmers

Rummenigge verwundert über Werner

Archivartikel

München.Karl-Heinz Rummenigge hat auf die ungewöhnliche Absage von Timo Werner an den FC Bayern mit Verwunderung reagiert. „Ich bin ja eigentlich über nichts mehr erstaunt, aber dass ein Spieler als Reaktion auf Gerüchte in der Öffentlichkeit eine solche Aussage macht, habe ich auch noch nicht erlebt“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Bayern München in der „Sport Bild“.

Der Leipziger Nationalstürmer Werner hatte erklärt, dass ihn im Falle eines Wechsel das Ausland mehr reizen würde als ein Wechsel zu Bayern. Lange war spekuliert worden, dass der 24-Jährige ein Kandidat für den Rekordmeister sein könnte.

Vertragsverlängerungen als Ziel

Die Münchner sind vorrangig darauf konzentriert, Spieler zu halten. Nach den Vertragsverlängerungen von Thomas Müller (bis 2023) und Alphonso Davies (2025) wird eine Einigung mit Thiago (29) erwartet. Rummenigge hofft, dass auch Manuel Neuer und David Alaba verlängern. „Wir wünschen uns, dass am Ende alle verlängern. Aber das liegt nicht exklusiv in unserer Hand. Wir haben den Spielern sehr seriöse und faire Vertragsangebote ohne Corona-Discount auf den Tisch gelegt. Es liegt nun an den Spielern, sie anzunehmen“, sagte der 64-Jährige.

Anders als üblich konnte Rummenigge im Mai „nirgends große Transfers feststellen können“. Er erwartet in der Corona-Krise im Sommer vermehrt Leihgeschäfte und Tausch-Geschäfte. Dass internationale Stars nach Deutschland kommen, daran glaubt Rummenigge nicht. „Fußball-Europa und die ganze Welt befinden sich in einer finanziellen Schockstarre. Deshalb glaube ich nicht, dass ein Neymar oder Mbappé in die Bundesliga wechseln wird“, sagte er. dpa

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