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Fußball Hoffenheim spielt am Sonntag bei Werder Bremen

Schreuder lobt Rudy

Archivartikel

Zuzenhausen.Die Heimbilanz von Werder Bremen sollte der TSG Hoffenheim vor dem Spiel bei Werder Bremen am Sonntag (15.30 Uhr) Mut machen. Die Norddeutschen haben die schlechteste Ausbeute der Fußball-Bundesliga und einzig am dritten Spieltag gegen Augsburg gewonnen. Doch TSG-Trainer Alfred Schreuder gibt auf diese Statistik nicht allzu viel: „Der Sieg in Düsseldorf wird Werder aufbauen.“

Hoffenheim bangt noch um den Einsatz des angeschlagenen Robert Skov. Bei den personell gebeutelten Bremern versucht die Hoffenheimer Leihgabe Kevin Vogt alles, um nach seiner Gehirnerschütterung rechtzeitig fit zu werden. Schreuder würde sich über einen Einsatz des Abwehrspielers freuen, allerdings mit einer Einschränkung: „Ich gehe davon aus, dass Werder kein Risiko eingeht. Kevins Gesundheit ist wichtig.“

Mann der Zukunft

Beim 1:2 gegen Frankfurt setzte Schreuder auf eine Viererkette. Dabei erhielt Stefan Posch auf der rechten Seite den Vorzug vor Dauerbrenner Pavel Kaderabek – zwischenzeitlich übernahm Sebastian Rudy diese Position. „Sebastian kann überall spielen“, lobt Schreuder seine Führungsfigur, die er sehr schätzt. „Ich bin ein großer Fan von ihm – als Spieler und als Mensch.“

Die Schalker Leihgabe kritisierte vor dem Match bei Werder seinen Ex-Club. Es sei ihm vorgekommen, als sei er in der Öffentlichkeit zum Gesicht der Krise vor einem Jahr auserkoren worden. „Auch wenn ich die Fehler immer erst bei mir selbst suche und sicher welche gemacht habe: Da hat es Schalke verpasst, mich als Spieler zu schützen“, erklärte der Mittelfeldspieler. Schreuder würde Rudy gerne über den Sommer hinaus halten: „Ich hoffe, dass er bleibt. Sebastian hat das bei der TSG immer sehr gut gemacht.“

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