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Basketball Saison der Profis beginnt mit dem nachgeholten Pokal-Wettbewerb

Skyliners peilen Final Four an

Frankfurt.Die Fraport Skyliners peilen im am Wochenende beginnenden Pokal-Wettbewerb der Basketball-Bundesliga (BBL) den Einzug ins Final Four an. Trainer Sebastian Gleim hält einen Sieg in der Gruppe B, in der seine Mannschaft in Vechta auf die BG Göttingen, die Gießen 46ers und den Gastgeber trifft, für möglich. „Das sind alles Gegner, die wir schlagen können“, sagte der Coach am Donnerstag.

Als Tabellenerster wäre man in dem Modus für das Abschlusswochenende am 1./2.November in München qualifiziert. Erst danach fängt für die BBL-Clubs die Liga an, in der die Skyliners laut Gleim „langfristig bestehen und sich etablieren“ wollen. „Wir wollen eine Mannschaft aufs Parkett schicken, die kämpferisch stark ist“, betont der 36-Jährige. Zudem sollen auch diesmal wieder junge Spieler aus den eigenen Reihen integriert werden.

Trotz der wegen der Pandemie nicht einfachen Vorbereitung vermeldet Gleim, vor dem Pokal-Auftakt am Sonntag (15 Uhr) gegen Göttingen alle elf Spieler in seinem Kernteam fit im Training zu haben. Eine Ausnahme stellt Forward Richard Freudenberg dar, der nach einer gut verlaufenen Operation am Fuß mindestens drei Monate lang ausfällt.

Robertson und Völler Kapitäne

Als Kapitän bei den Skyliners wurde neben dem Oldie des Teams, Quantez Robertson, erstmals Marco Völler bestimmt. „Einstellung und Intensität stimmen“, sagte der deutsche Führungsspieler. Doch die Mannschaft müsse, um eine Chance zu haben, immer mit 100 Prozent auftreten. In der vergangenen Saison belegten die Skyliners in der abgebrochenen Hauptrunde den 14. Platz, erreichten jedoch beim Finalturnier der besten zehn Teams das Viertelfinale.

„Wir haben eine extrem herausfordernde Saison vor uns, bei der sich noch nicht sagen lässt, welchen sportlichen Wert sie haben wird“, betonte Gunnar Wöbke. Der Skyliners-Geschäftsführer geht davon aus, dass wegen des weiter grassierenden Covid-19-Erregers Partien ausfallen werden. „Unsere Maßnahmen sind alle auf die nächsten zwei Jahre ausgerichtet“, sagt Wöbke mit Blick auf die wirtschaftliche Situation des Klubs. Vorher erwartet der Manager keine Normalität. 

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