Sport

Leichtathletik Über 8500 Starter beim Dämmermarathon

Spannung auch ohne Rekordjagd

Mannheim.Wenn heute Abend pünktlich um 19 Uhr der Startschuss für den 15. SRH Dämmermarathon fällt, stellt sich wohl kaum die Frage nach einem neuen Streckenrekord. Da die Organisatoren in diesem Jahr bewusst auf die Einladung von Top-Athleten aus den ostafrikanischen Läufer-Nationen verzichten, dürfte die im Vorjahr von Edwin Kosgei (Kenia) aufgestellte Bestmarke von 2:15,54 Stunden kaum in Gefahr geraten. Dafür versprechen sich die Marathon-Macher aber einen offeneren Rennverlauf.

„Solche Zeiten wie 2017 werden wir in den nächsten Jahren nicht mehr sehen“, sagt Christian Herbert, Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur M3. „Aber ich bin sicher, dass wir spannende Wettkämpfe haben“, meint der Marathon-Macher und setzt dabei auch auf Lokalmatadoren wie Matthias Müller. Der Weinheimer, der 2015 den Gelita Trail-Marathon in Heidelberg für sich entscheiden konnte und im Vorjahr Vierter über die volle Distanz wurde, freut sich bereits auf sein Heimspiel, sieht aber Konkurrenten wie den in Düsseldorf lebenden Schotten Nikki Johnstone in der Favoritenrolle. „Er ist zwar erst vor zwei Wochen den Marathon in Düsseldorf gelaufen, aber als absoluter Vielstarter bekannt. Ich traue ihm eine Zeit zwischen 2:30 und 2:34 Stunden zu“, sagt Müller.

Amrhein startet in der MTG-Staffel

Fabienne Amrhein, die deutsche Marathon-Meisterin von der MTG Mannheim, wird übrigens nicht über die 42,195 Kilometer starten, dafür allerdings die Frauen-Staffel der MTG anführen. Dennoch hat der Mannheimer Vorzeigeclub mit Lea Düppe eine weitere Podiumsanwärterin aufzubieten. Düppe war im Vorjahr Zweite und beste deutsche Läuferin. Mitfavoritin ist die Griechin Dioni Gorla.