Sport

Basketball TG s.Oliver unterliegt dem BBC Coburg

Spannung im Kampf gegen den Abstieg

TG s.Oliver Würzburg – BBC Coburg 76:86 (17:22, 17:24, 18:16, 24:24)

Würzburg: Hadenfeldt 16 Punkte/4 Dreier (11 Assists), Eisenberger 13/1, Weitzel 13 (8 Rebounds), Buck 11/2 (6 Assists), Albus 11/3, Javernik 5/1, Fischer 4, Stechmann 3/1, Kunz.

Es wird spannend im Kampf um den Klassenerhalt in der ProB Süd: Die TG s.Oliver Würzburg hat das Heim-Frankenderby zum Auftakt der Playdown-Runde am Samstag mit 76:86 (34:46) gegen den BBC Coburg verloren. Die Gäste aus Oberfranken starteten mit einem 8:0-Lauf in die Partie und ließen sich den Sieg anschließend nicht mehr nehmen. „Coburg war bereiter als wir, das Spiel zu gewinnen“, sagte TG-Coach Eric Detlev nach der Partie. Sein Team ließ vor allem deutlich zu viele Offensivrebounds der Gäste zu, die ihre zweiten Chancen auch zu nutzen wussten. Im Angriff lieferten die Hausherren eine geschlossene Mannschaftsleistung ab: Mit Philipp Hadenfeldt (16), Tim Eisenberger (13), Jonas Weitzel (13), Badu Buck (11) und Julian Albus (11) punkteten gleich fünf Spieler zweistellig. Das genügte aber nicht, um die Oberfranken in die Schranken zu weisen: Das Trio Kevin Franchesci, Chase Adams und Christopher Wolf legte zusammen 65 Punkte und 24 Rebounds auf.

Nur einmal wirklich eng

Zum Beispiel, nachdem sich die Unterfranken nach ihrem ausbaufähigen Start ins Spiel auf 12:14 (6. Minute) herangekämpft hatten: Chase Adams traf einen Dreier, dann Christopher Wolf einen Korbleger zum 12:19. Im zweiten Viertel waren es Kevin Franchesci und Dino Dizdarevic, die mit drei Körben in Folge die erste zweistellige Coburger Führung holten (27:37). Wirklich eng wurde danach nur noch einmal zu Beginn des vierten Viertels, als die TG s.Oliver Würzburg auf 57:62 (32. Minute) verkürzen konnte. Leider waren die nächsten beiden Dreierversuche der Gastgeber nicht erfolgreich, so dass Franchesci und Adams den Abstand schnell wieder zweistellig machten.

Für den BBC Coburg ist die Abstiegsgefahr nach dem Sieg nur noch theoretischer Natur, für die Unterfranken wird es vor den Duellen in Rhöndorf und zuhause gegen die Rhein-Stars Köln langsam spannend im Kampf um den Klassenerhalt: Der Vorsprung auf den vorletzten Tabellenplatz beträgt nur drei Punkte. pw