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Leichtathletik Zwei DLV-Staffeln qualifizieren sich direkt für die WM in Doha / Domogala mit 4 x 200-Meter-Quartett auf Rang drei

Sprinterinnen setzen mit Bronze den Glanzpunkt

Yokohama.Bei der WM-Premiere der Mixed-Staffel am 28. September in Doha wird auch ein deutsches Sprint-Quartett am Start stehen. Das Ticket für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Katar sicherte sich am Sonntag bei den World Relays in Yokohama über 4 x 400 Meter die DLV-Staffel mit einem siebten Platz im A-Finale. Marc Koch (Berlin), Corinna Schwab (Regensburg), Svea Köhrbrück (Berlin) und Marvin Schlegel (Chemnitz) liefen beim Sieg des US-Quartetts (3:16,43 Minuten) in 3:22,26 ins Ziel. Bei der inoffiziellen Staffel-WM in Japan qualifizierten sich zwei deutsche Teams für den Saisonhöhepunkt in der Hauptstadt Katars ab dem 27. September.

Für die beste Vorstellung aus deutscher Sicht sorgten die Sprinterinnen über 4 x 100 Meter: Lisa-Marie Kwayie (Neukölln), Alexandra Burghardt (Burghausen), die Berlinerin Gina Lückenkemper und Rebekka Haase aus Wetzlar hatten die WM-Fahrkarte schon mit dem Einzug ins A-Finale sicher. Dort wurde das Quartett in 43,68 Sekunden hinter den USA (43,27) und Jamaika (43,29) Dritte. „Eine sehr starke Leistung, die Staffel war sehr ausgeglichen besetzt“, sagte Teammanager Siegfried Schonert.

Ein verpatzter letzter Wechsel kostete die 4 x 400-Meter-Frauenstaffel den WM-Startplatz. Platz drei im B-Finale reichte nicht, da nur die besten zehn Teams direkt qualifiziert sind. Deshalb muss sich das Quartett nun über die Weltrangliste qualifizieren, über die noch sechs Doha-Tickets vergeben werden. Das gilt auch für die deutsche Männerstaffel über 4 x 400 Meter.

Das deutsche Männer-Quartett über 4 x 100 Meter muss sich nach Platz 16 im Vorlauf ebenfalls nun über die Weltrangliste einen WM-Platz sichern. Bis Anfang September ist dies mit einer Top-Zeit bei internationalen Meetings noch möglich.

Einen Prestigeerfolg feierte Patrick Domogala. Mit der 4 x 200-Meter-Staffel landete der Sprinter der MTG Mannheim auf dem Bronzeplatz. In 1:21,26 Minuten musste sich das deutsche Quartett lediglich den USA (1:20,12) sowie Südafrika (1:20,42) geschlagen geben.