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Stäbler bangt um Tokio-Start

Archivartikel

München.Nach einer Corona-Infektion und den gesundheitlichen Folgen wächst bei Deutschlands Top-Ringer Frank Stäbler die Angst um seine Fitness für Olympia in Tokio. Der dreimalige Weltmeister war jüngst an Covid-19 erkrankt und hatte nach seiner Genesung bei einem Belastungstest plötzlich um 20 Prozent schlechtere Werte als normal.

Er versuche, im Hinblick auf die Sommerspiele und den letzten großen Wettkampf seiner Karriere zwar optimistisch zu bleiben, sagte der 31-Jährige der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Aber er ergänzte: „Ich habe schon eine gewisse Sorge und Unsicherheit.“

Krafttraining könne er aktuell zwar „problemlos“ machen, berichtete der Familienvater. „Ich breche aber zusammen, sobald es an die konditionelle Höchstbelastung geht. Von der Schulmedizin werde ich derzeit als Belastungsasthmatiker eingestuft.“

Seine persönliche Prognose für die Vorbereitung auf Japan im August verglich er mit einem Ringkampf. „Es stand mal 0:0, der Kampf hat schlecht begonnen. Jetzt liege ich 0:6 hinten und muss aufpassen, dass ich bei 0:8 nicht technisch k.o. bin“, sagte der Musberger. 

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