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Leichtathletik Große Ziele für den Frankfurt Marathon

Steinruck will die Norm

Archivartikel

Frankfurt.Auf dem Roten Teppich als Zieleinlauf des 38. Frankfurt-Marathons in der Festhalle will Katharina Steinruck die Olympia-Norm für Tokio 2020 knacken. „Für mich ist das Rennen sehr, sehr wichtig. Ich habe gut trainiert und alles getan, jetzt muss ich es auf den Punkt bringen“, sagte die deutsche Meisterin und Lokalmatadorin vor der 38. Auflage des ältesten deutschen Städtemarathons am Sonntag (10 Uhr/hr).

Die Norm bei den Frauen liegt bei 2:29:30 Stunden. Die Bestzeit der 30-jährigen Steinruck, die 2017 noch unter ihrem Mädchennamen Heinig WM-Teilnehmerin war, ist 2:28:34. Ihre Mutter und Trainerin Katrin Dörre-Heinig war einst eine Weltklasse-Läuferin und gewann 1988 in Seoul Olympia-Bronze. Steinruck rechnet damit, dass ein deutscher Startplatz für Tokio weg ist: Melat Kejeta Yisak, eine gebürtige Äthiopierin aus Kassel, hatte beim Berlin-Marathon debütiert und gleich als Sechste in 2:23:57 Stunden geglänzt. Favoritin am Main ist Lonah Salpeter: Die Israelin mit kenianischer Abstammung ist den Marathon schon in 2:19:46 Stunden gerannt.

Bei den Männern sind 2:11:30 Stunden als Olympia-Norm gefordert. In der Laufszene schauen viele auf Homiyu Tesfaye: Der gebürtige Äthiopier (LG Eintracht Frankfurt) belegte bei der Leichtathletik-WM 2013 und EM 2014 Rang fünf über 1500 Meter. Nun wagt er sich auf die Marathonstrecke. dpa

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