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Fußball KSC-Fans kritisieren Taktik der Beamten beim Derby

Streit um Polizeieinsatz

Stuttgart.Der Polizei-Einsatz rund um den brisanten Zweitliga-Derbysieg des VfB Stuttgart gegen den Karlsruher SC sorgt für Kritik und reichlich Diskussionen. Nach dem 3:0 der Schwaben monierte KSC-Geschäftsführer Michael Becker, die polizeilichen Maßnahmen seien „unverhältnismäßig“ gewesen. Der Karlsruher Fan-Dachverband bemängelte , dass sich die Polizei nicht an Absprachen gehalten habe.

Am Sonntag hatten nach Polizei-Angaben vom Montag 591 Fans der Karlsruher einen Platzverweis bekommen. „Wir verurteilen die katastrophale Kommunikation und Einsatztaktik der Polizeiführung“, teilten die Supporters mit und forderten „eine lückenlose Aufklärung“. Grund für die Platzverweise war nach Angaben der Beamten das Abbrennen von Pyrotechnik auf dem Weg vom Bahnhof in Untertürkheim zur Arena. Zudem seien Einsatzkräfte mit Pyrotechnik und Absperrmaterial beworfen worden.

Nach Mitteilung des KSC wurden „die szenekundigen Beamten“ aus Karlsruhe nicht hinzugezogen. Die KSC-Fans kritisierten, dass Busse nicht wie ursprünglich abgesprochen direkt zum Stadion fahren durften, sondern auch nach Untertürkheim mussten. Die Polizei bezeichnete das veränderte Vorgehen als Standard. dpa

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