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Teufelskreis schließt sich

Archivartikel

Auch wenn es Sascha Hildmann nicht gelungen ist, aus der vor der Saison zusammengewürfelten FCK-Mannschaft eine funktionierende Einheit zu formen und das 1:6 in Meppen ein klares Zeichen gegen den Coach war – die Talfahrt des FCK alleine dem Trainer anzulasten, greift zu kurz. Die eigentlichen Ursachen für die neuerliche Krise liegen vielmehr in den unsäglichen Grabenkämpfen zwischen den Funktionsträgern vor der Saison.

Statt an einem Strang zu ziehen, wurden verschiedene Modelle zur Rettung des finanziell maroden Traditionsvereins bis an den Abgrund der Insolvenz gegeneinander ausgespielt. Erst der Einstieg des luxemburgischen Investors Flavio Becca durchschlug den Knoten und der Mäzen machte im Anschluss den Geldbeutel gleich ordentlich auf. Die Pfälzer waren mit Blick auf die Investitionen in der 3. Liga ganz vorn mit dabei, doch eine gezielte Ausrichtung des Kaders war zu diesem Zeitpunkt kaum noch möglich. Zwar hat der FCK einige Profis in den Reihen, die andere Clubs auch gerne hätten. Doch Hildmann schaffte es nicht, daraus ein stabiles Konstrukt zu bilden – womit sich der Teufelskreis wieder schließt.

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