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Basketball Klare Trainertipps vor dem Bundesliga-Start heute

Topfavorit FC Bayern

Archivartikel

München.Die neue Basketball-Saison hat noch gar nicht begonnen, da bejubelt Topfavorit Bayern München bereits den ersten Titelgewinn. Bei der prestigeträchtigen „NBA G League International Challenge“ in Uruguay bezwangen die Münchner im Endspiel eine US-Auswahl der NBA G-League mit 93:84 und reckten 11 300 Kilometer entfernt von der Heimat den ersten Pokal der neuen Spielzeit in die Höhe.

Geht es nach den Münchner Machern, dann soll die schöne, aber letztlich wertlose Trophäe nicht die letzte der Saison sein. „Wir gehen in jeden Wettbewerb in der Hoffnung, ihn gewinnen zu können“, machte Bayern-Präsident Uli Hoeneß mit Blick auf Meisterschaft und Pokal klar. In der Euroleague ist der erstmalige Einzug einer deutschen Mannschaft ins Viertelfinale das Ziel.

In der vergangenen Saison blieben die Bayern in den kompletten Bundesliga-Play-offs ohne Niederlage. Zwar verließen in Stefan Jovic, Devin Booker und Ex-NBA-Profi Derrick Williams drei Leistungsträger den Club in Richtung noch zahlungskräftigerer Vereine aus der Euroleague. Geschäftsführer Marko Pesic und Sportdirektor Daniele Baiesi stellten aber wieder ein Team zusammen, das auch international höchsten Ansprüchen genügen sollte.

„Für die höchste Kategorie“

„Das Team ist gebaut für die allerhöchste Kategorie. So ein Team haben wir in Deutschland noch nicht gesehen, mit so einer Dichte an Stars“, sagte Alba Berlins Geschäftsführer Marco Baldi anerkennend. T.J. Bray, der Heidelberger Paul Zipser, Mathias Lessort und vor allem Greg Monroe sind die neuen Stars an der Isar. Besonders Center Monroe, 632 Mal in der NBA und zuletzt für die Philadelphia 76ers aktiv, ist die neue Hauptattraktion der Liga.

Für den Großteil der Bundesliga-Trainer ist daher klar, wer am Ende deutscher Meister wird. 15 der 17 Coaches nannten die Bayern als Kandidaten Nummer eins auf die Meisterschaft. Lediglich Würzburgs Trainer Denis Wucherer und Bonns Chefcoach Thomas Päch tippen auf Alba Berlin als neuen Champion.

„In Anbetracht der Tiefe und Qualität des Kaders, den der FC Bayern München ins Feld führt, wäre es unseriös, eine andere Mannschaft als Topfavorit zu bezeichnen“, begründete Bayreuths Trainer Raoul Korner seinen Meistertipp. „Zudem haben sie in den letzten Jahren gezeigt, dass sie eine Gewinnermannschaft sind, trotz der Belastung mit der Euroleague“, sagte Bambergs neuer Coach Roel Moors. Hinter den Bayern gilt das ebenfalls gut verstärkte Alba Berlin als ärgster Verfolger, sechs Trainer haben die Berliner auf der Rechnung. 

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