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American Football Seriensieger Schwäbisch Hall Unicorns empfängt am Samstag die Kirchdorf Wildcats

Trainer halten Konzentrationslevel hoch

Archivartikel

Die Schwäbisch Hall Unicorns empfangen in der American Football-Bundesliga (GFL) am Samstag, 23. Juni, um 17 Uhr die Kirchdorf Wildcats im Haller Optima-Sportpark.

Die Kirchdorf Wildcats konnten in diesem Jahr bis zum vergangenen Wochenende lediglich das 27:27-Unentschieden gegen München zum Saisonauftakt als kleines Erfolgserlebnis verbuchen. Danach setzte es zunächst nur Niederlagen. Das Team von Head Coach Christoph Riener befindet sich seit Ende Mai aber im Aufwärtstrend.

Zunächst lieferte man in Marburg ein Offense-Spektakel ab, das die Hausherren nur glücklich mit 55:49 für sich entschieden haben. Danach ging es beim 31:29 in Stuttgart noch knapper her. Am vergangenen Sonntag platzte dann der Knoten bei den Kirchdorfern endgültig: In Kempten zeigte man ein hochspannendes Spiel mit ständig wechselnder Führung, das am Ende mit 27:25 an die Wildcats ging.

„Seit unserem Hinspiel in Kirchdorf haben sich die Wildcats insbesondere in der Offense stark verbessert“, sagt auch Halls Head-Coach Jordan Neuman. „Am besten sieht man das an ihrem Receiver Robert Ruiz, der inzwischen eine deutlich bessere Perfromance an den Tag legt.“ Das zeigt sich auch in der Statistik: Mit durchschnittlich 25 erzielten Punkten pro Spiel liegen die Kirchdorfer nach sechs Partien inzwischen bei einem Wert, mit dem man an die Playoff-Tür klopfen kann.

Trotzdem gehen die ungeschlagenen Tabellenführer aus Hall als Favorit an den Start. Auch vor dem Hintergrund des deutlichen Haller 51:12-Erfolgs im Hinspiel kann da die Konzentration an der einen oder anderen Stelle auch schon mal Risse bekommen. Jordan Neuman sieht das anders: „Wir Trainer haben die Aufgabe dafür zu sorgen, dass egal wer der Gegner ist, das Konzentrationslevel im Team hoch ist.“ Und Neuman ergänzt: „Wir müssen sicherstellen, dass das Team sein Potenzial in jedem Spiel voll ausschöpft. Daran arbeiten wir in jedem Training.“

Zuletzt in Stuttgart zeigten die Unicorns ein zwischen Pass- und Laufspiel extrem ausbalanciertes Spiel. 331 Lauf-Yards standen 329 Pass-Yards gegenüber, worüber Neuman sich ganz besonders freute. Unterstreicht dies doch seinen Anspruch, die Unicorns von einem stark Pass-orientierten Team zu einer Mannschaft zu entwickeln, die in beiden Angriffsdimensionen erfolgreich sein kann. Als Spitzenteam in der GFL brauchen die Haller diese Ausgeglichenheit, um schwerer ausrechenbar zu sein und um mögliche Verletzungen besser wegstecken zu können.

Lange Verletztenliste

Weiterhin verzichten müssen die Haller auf Maurice Fürbacher, Aurieus Adegbesan und Gerhard Jäger. Man hofft zwar auf die Rückkehr von Goran Zec und David Bada, nach dem Spiel in Stuttgart werden nun aber auch Cody Pastorino und Thomas Frach pausieren müssen. axst