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Motorsport Motorradpilot bei Rallye Dakar tödlich gestürzt

Trauer um Gonçalves

Riad.Der erste tödlich verunglückte Fahrer seit fünf Jahren hat in der Karawane der Rallye Dakar tiefe Trauer und Bestürzung ausgelöst. Der portugiesische Motorradpilot Paulo Gonçalves kam am 12. Januar auf der siebten Etappe von Riad nach Wadi al-Dawasir bei der Premiere des Events in Saudi-Arabien ums Leben. Der 40-Jährige starb in Folge eines Sturzes, auch schnelle Wiederbelebungsversuche an der Unfallstelle nach rund 276 gefahrenen Kilometern auf dem Abschnitt halfen nicht. Die Ärzte konnten im Krankenhaus nur noch den Tod feststellen.

„Ein sehr trauriger Tag. Eine große Umarmung für die Familie und Freunde von Paulo Gonçalves“, twitterte der Spanier Fernando Alonso. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister nimmt erstmals an der Dakar teil. Während auch Spaniens Rallye-Ikone Carlos Sainz von einem „sehr traurigen Tag“ schrieb, würdigte sein Hero-Team Gonçalves als einen „wahren Champion und großartigen Menschen“.

70 Tote seit 1979

Die Dakar wird ihre schrecklichen Schattenseiten einfach nicht los. Rund 70 Menschen kostete die legendärste aller Rallyes seit ihrer ersten Auflage 1979 schon das Leben. Dazu gehören neben Teilnehmern und Zuschauern auch Journalisten. „Die gesamte Dakar-Karawane spricht den Freunden und Verwandten ihr aufrichtiges Beileid aus“, erklärte der Veranstalter. Doch auch nach dem schrecklichen Tod von Gonçalves wird es mit dem Event ungebremst weitergehen.

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